Presse Thread

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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Dori Kuerschner
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Re: Presse Thread

#24611 Beitrag von Dori Kuerschner » 26.03.20 @ 12:19

Als 11Freunde-Leser finde ich das neu erschienene Buch durchaus unterhaltsam. Zur Überbrückung der fussballfreien Zeit bin ich dringend auf gute Fussballliteratur angewiesen. Was gibt der Markt sonst so her? Insbesondere Neuerscheinungen interessieren mich.
Izidor Kürschner (1885-1941), ungarisch-jüdischer Fussballlehrer, GCZ-Meister- (1927, 1928 & 1931) und Cupmacher (1926, 1927, 1932 & 1934).

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weedee
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Re: Presse Thread

#24612 Beitrag von weedee » 26.03.20 @ 13:21

Dori Kuerschner hat geschrieben:
26.03.20 @ 12:19
Als 11Freunde-Leser finde ich das neu erschienene Buch durchaus unterhaltsam. Zur Überbrückung der fussballfreien Zeit bin ich dringend auf gute Fussballliteratur angewiesen. Was gibt der Markt sonst so her? Insbesondere Neuerscheinungen interessieren mich.
Wirst Du zwar mit Sicherheit schon kennen, aber ich finde das Fussball-Magazin "Zwölf" sehr lesenswert.
Was sollte ich machen? Schließlich hat er unsere Mutter eine alte Hure genannt.
Aber das ist doch die Wahrheit!
So alt ist sie nun auch wieder nicht!

maddin
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Re: Presse Thread

#24613 Beitrag von maddin » 26.03.20 @ 20:30

In schwierigen Zeit wie diesen, möchte GC etwas zurückgegeben. Ganz unter dem Motto «Hoppers helfen Hoppers» möchten wir GC-Fans* finanziell helfen.

Der Coronavirus traf die Schweiz schwer. Viele Familien und Einzelpersonen leiden zurzeit wegen der Krise unter Geldeinbussen. Dies wollen und können wir nicht einfach so hinnehmen. Deshalb möchten wir betroffenen GC-Fans* finanziell helfen.

Mitarbeiter, Spieler und Staff des Grasshopper Club Zürich haben bereits freiwillig Geld gesprochen. Dieses Zeichen schätzen wir enorm und möchten uns jetzt schon bei allen ganz herzlich bedanken.

Wer mitmachen und unsere GC-Fans* unterstützen möchte, kann ab sofort auf die untenstehende Kontonummer einen Beitrag überweisen:

IBAN: CH36 0483 5044 9802 3100 8

Name: Grasshopper Fussball AG, HopperHilfe

Bank: Credit Suisse, 8070 Zürich

Anhand der uns von GC-Fans* zugestellten Rechnungen und der Begründung der Notlage sowie der Dringlichkeit, entscheidet die Geschäftsleitung der GFAG fortlaufend darüber, ob und in welchem Umfang eingegangene Rechnungen übernommen werden können.

Per Briefpost an: Grasshopper Fussball AG, Dielsdorferstrasse 165, Postfach 377, 8155 Niederhasli

Per Email an: hopperhilfe[at]gcz.ch

Was uns möglich ist zu bezahlen, werden wir bezahlen. Bitten aber um Verständnis, wenn wir nicht alle Rechnungen berücksichtigen können. Falls nach der Aktion noch Geld auf dem Konto übrig sein sollte, wird dieses an eine noch zu definierende Wohltätigkeitsorganisation gespendet.

Bleibt gesund! Eurer Grasshopper Club Zürich

*Saisonkarteninhabern, Mitgliedern der Fussball Sektion und Familien mit einem GC Kids Club Mitglied

zueri123
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Re: Presse Thread

#24614 Beitrag von zueri123 » 26.03.20 @ 21:26

Seit Don Juan de San Maria Jose weg ist, gibt es immer wieder gute Aktionen. Bravo an die neuen!
Zue&rich

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Fuessballer Moldovan
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Re: Presse Thread

#24615 Beitrag von Fuessballer Moldovan » 27.03.20 @ 7:40

https://www.nzz.ch/sport/der-gc-praesid ... ld.1548426

Der GC-Präsident sagt zum bevorstehenden Verkauf: «Ich gehe weiterhin davon aus, dass wir ‹on track› sind»
Ohne die Corona-Krise wäre der Fussballklub GC vermutlich schon letzte Woche verkauft worden. Der Interimspräsident Andras Gurovits hofft, dass bald Vollzug vermeldet werden kann. Die Grasshoppers werden wohl in chinesischen Besitz übergehen.

Flurin Clalüna
27.03.2020, 06.00 Uhr

Andras Gurovits, wie schwierig ist es, mitten in der Corona-Krise einen Fussballklub zu verkaufen?

Einen Schweizer Fussballverein zu verkaufen, ist grundsätzlich nicht einfach. Die Corona-Krise macht nun alles noch komplizierter. Das Gute in unserem Fall ist aber, dass wir für den Besitzerwechsel von GC vieles schon früher aufgleisen konnten. Ich bin guter Dinge.


Ohne die Krise wäre GC schon verkauft. Können Sie das bestätigen?

Ich weiss nicht, woher Sie diese Information haben, ich kann sie weder bestätigen noch dementieren. Richtig ist, dass wir ohne die Corona-Krise vermutlich schon etwas hätten kommunizieren können. Was ich sagen kann, ist, dass der Verkaufsprozess nicht abgebrochen worden ist. Die Signale stehen weiterhin auf Grün. Das ist nicht selbstverständlich. Es gibt Fälle, in denen Vertragsverhandlungen abgebrochen werden und in Vertragsbeziehungen bei höherer Gewalt Ausstiegsmöglichkeiten vorgesehen sind, bei einer Pandemie zum Beispiel. Das ist bei uns nicht so. Ich gehe weiterhin davon aus, dass wir «on track» sind.

In welchem Status befinden sich die Verhandlungen? Ist man über Absichtserklärungen hinaus?

Ich kann nicht in die Details gehen. Aber wir sind weit über Absichtserklärungen hinaus. Wenn alles normal läuft, werden wir bald abschliessen.

Wann genau? Im April oder Mai?

Noch vor Ende dieser Saison.

Das bedeutet auch, dass Sie nur noch mit einem Kaufinteressenten in Kontakt sind.

Dazu kann ich nichts sagen. Aber grundsätzlich gilt: Solange ein Deal nicht abgeschlossen ist, dürfen wir nicht alle anderen Türen schliessen. Den Champagner können wir erst öffnen, wenn die Aktien übergeben worden und die Gelder geflossen sind.


Sind Sie besonders froh, dass sich die Lage in China etwas stabilisiert hat?

Ich hoffe, dass sich die Lage auch in Europa und überall sonst auf der Welt stabilisieren wird . . .

. . . Sie wissen, worauf wir ansprechen: Die neuen Besitzer von GC sollen aus China kommen.

Dazu kann ich nichts sagen. Wie ich gehört habe, sind auch Russen im Spiel. Oder Araber. Dieses Geheimnis lüften wir, wenn wir einen Vollzug melden können.

Werden Sie beim neuen GC eine Rolle spielen und vielleicht sogar Präsident bleiben?

Es geht primär um GC. Wir reden darüber, aber ich weiss noch nicht, ob und in welcher Rolle ich dabei sein werde. Wenn es Sinn ergibt, würde ich gern weitermachen. Ich wäre gern dabei, wenn es mit GC wieder aufwärtsgeht. Aber zentral ist diese Frage nicht.

Zentral ist, wie die Rahmenbedingungen des neuen Projekts aussehen.

Sie verstehen, dass ich dazu noch nichts sagen kann. Wenn es dazu kommt, haben wir auch von der Struktur her das Maximum herausgeholt. Ein neuer Eigentümer will natürlich selber bestimmen, was geschieht. Aber wir konnten gewisse Kontrollmechanismen einbauen, um zu verhindern, dass es zu schwierigen Fällen kommt, wie sie der Schweizer Fussball schon erleben musste.

Haben sich die neuen Besitzer jüngst nie die Frage gestellt, was sie mit einem Fussballklub anfangen wollen, von dem sie nicht wissen, wann er überhaupt wieder spielen kann?

Selbstverständlich spielt diese Frage eine Rolle. Keiner, der heute einen Fussballklub kauft, weiss, was er kauft. Weil niemand weiss, wie sich die Lage entwickeln wird. Trotz dieser Unsicherheit muss sich ein Käufer die Frage stellen: Will ich den Verein? Oder will ich ihn nicht?

Und in Ihrem Fall heisst das: Der Käufer will GC immer noch.

Ja. Für jemanden, der GC kaufen will, ist der Zeitpunkt gut. Was die Finanzen betrifft, sind wir schon sehr lange nicht mehr so gut dagestanden wie jetzt. Noch vor kurzem betrug das Defizit über acht Millionen Franken. Für diese Saison rechneten wir ursprünglich mit einem Verlust von sechseinhalb Millionen. Ohne Corona-Effekt wird er lediglich zwischen viereinhalb und fünf Millionen betragen. Und für die nächste Saison stehen wir bei drei Millionen. Wer jetzt einsteigt, kann also mehr Geld in den Sport investieren, weil er ein weniger grosses Defizit decken muss. Es ist trotz Corona heute attraktiver als früher, GC zu übernehmen.

Obwohl der neue Besitzer Stand heute auch noch nicht weiss, ob GC in ein paar Jahren über ein neues Stadion verfügen wird.

Ja, das ist kein einfacher Verhandlungspunkt.

Haben Sie eine Vorstellung davon, welchen wirtschaftlichen Schaden die Corona-Krise für Ihren Klub anrichtet?

Wir haben das ausgerechnet. Die Rechnung für dieses Geschäftsjahr wird nicht mehr massiv schlechter. Selbst im Worst Case, wenn wir die Saison nicht zu Ende spielen könnten, wären es nicht mehrere hunderttausend Franken, die verloren gingen.

Wie gehen Sie mit dieser Planungsunsicherheit um, die für GC noch grösser ist als für andere Vereine: Sie wissen noch nicht, wem der Klub gehören wird, ob die Saison zu Ende gespielt werden kann und ob man allenfalls aufsteigen kann.

Wir beschränken uns darauf, zu tun, was wir beeinflussen können. Als Unternehmen haben wir GC für Kurzarbeit angemeldet. Und es ist schon richtig: Die neue Saison können wir jetzt noch gar nicht planen. Der Campus ist geschlossen. Ein paar Büros sind offen, und es gibt rekonvaleszente Spieler, die Physiotherapie benötigen. Wir halten einen Minimalbetrieb aufrecht. Aber über die laufende Saison hinaus können wir heute nur sehr schwierig planen.

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nobillag
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Re: Presse Thread

#24616 Beitrag von nobillag » 27.03.20 @ 8:14

Der Andras ist einfach ein stabiler Hund!

dropkick zürcher
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Re: Presse Thread

#24617 Beitrag von dropkick zürcher » 27.03.20 @ 9:07

Aber nur bis ihn die Chinesen fressen.

Sicarius
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Re: Presse Thread

#24618 Beitrag von Sicarius » 27.03.20 @ 9:54

Guro hat geschrieben:
27.03.20 @ 9:07
Es ist trotz Corona heute attraktiver als früher, GC zu übernehmen.
Einerseits ist, Corona zwar eine Riesenunsicherheit, andererseits, gibt es einen besseren Zeitpunkt um zu investieren, als wenn alle anderen in Trümmern liegen?
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Anna Huna
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Re: Presse Thread

#24619 Beitrag von Anna Huna » 27.03.20 @ 10:04

Wie hier schon X-Mal ausgeführt, macht es ganz grundsätzlich keinen Sinn, in einen Schweizer Klub zu "investieren" da diese per se defizitär sind. Sinn für "Investoren" macht die Übung nur, wenn sie den Klub aussaugen, wertlose Spieler parkieren können etc. Wer sich also von einer solchen "Lösung" etwas Nachhaltiges erhofft, hat Grundsätzliches im Schweizer Fussballgeschäft nicht verstanden. Mehr als eine Zwischenlösung kann und wird das nicht sein.

dropkick zürcher
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Re: Presse Thread

#24620 Beitrag von dropkick zürcher » 27.03.20 @ 10:11

Zwischenlösung? Wohl eher Endlösung.
Wenn Niederhasli tatsächlich auch noch das letzte Fünklein GC nach China, Kasachstan oder wohin auch immer verliert, dann wars das endgültig und für immer.

Ausser Homer und Optimusprime unterstützt sowas keiner hierzulande.

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