Presse Thread

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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Talbula
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Re: Presse Thread

#25811 Beitrag von Talbula »

Pinga war auch ein Hässiger :evil:

Sergio+
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Re: Presse Thread

#25812 Beitrag von Sergio+ »

https://sport.ch/grasshoppers/605962/gc ... stligisten

Vielleicht ein umgekehrter Callà? Beim Vorgängerverein Dauerverletzt und bei uns in jedem Spiel topfit.

Silas142
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Re: Presse Thread

#25813 Beitrag von Silas142 »

Und ohne seine schwere Verletzung würde ein Spieler wie Nadjack auch nicht bei GC landen.
Gilt auch für einen Dadashov, hätten der seine Aussetzer nicht gehabt, der könnte jetzt ein gestandener Bundesliga Spieler sein.
Das Potential bei einigen ist enorm.

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kobe
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Re: Presse Thread

#25814 Beitrag von kobe »

Vielleicht geht's ja eher in den Thread «Wo sind sie jetzt?».
Aber da Salatic ja noch unter Vertrag steht, poste ich es trotzdem hier:

https://www.blick.ch/sport/fussball/wen ... 69040.html


Dabbur
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Re: Presse Thread

#25816 Beitrag von Dabbur »

Kann jemand den Artikel einfügen? Danke

Bitch
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Re: Presse Thread

#25817 Beitrag von Bitch »

Blablabla..... und ewig grüsst das Murmeltier! Echt langweilig die Journi-kacke

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kobe
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Re: Presse Thread

#25818 Beitrag von kobe »

GC wird immer mehr zur portugiesischen Filiale


Die Clubführung gibt sich jegliche Mühe, alle Vorurteile zu bestätigen, und macht Niederhasli zu einem Abstellplatz für Gastarbeiter. Identifikation schafft sie so kaum.

Thomas Schifferle

Auf dem Campus macht ein Spruch die Runde. Frau Jenny Wang schaut sich daheim ihren Kunstbesitz an. «Was ist das?», fragt sie bei einem der Bilder, sie kennt es nicht. «Das hat Sie 6 Millionen Franken gekostet», bekommt sie zur Antwort. Das Bild zeigt die Mannschaft von GC.

So ist das bei den Grasshoppers, weil die neue Besitzerin aus China in Zürich weiterhin höchstens als Gespenst wahrgenommen wird und ebenso ihr erster Statthalter, der als Präsident eingesetzte Sky Sun. Auch darum hat Andràs Gurovits jüngst betonen müssen: «Die Chinesen gibt es. Wir haben Verträge mit ihnen, und wir haben ihr Geld.» Gurovits müsste es wissen, er ist der Vizepräsident, der die Verträge mit ihnen ausgehandelt hat.

Bei GC wirbeln an der Front nun andere Leute als die Chinesen, zum Beispiel Shqiprim Berisha als Managing Director und nicht zuletzt der selbstbewusste Holländer Bernard Schuiteman als Sportchef. Sie haben nicht lange gebraucht, um all die Vorurteile zu bestätigen, die mit dem Besitzerwechsel verbunden worden sind. Dass GC in den Einflussbereich des mächtigen portugiesischen Spieleragenten Jorge Mendes gerät und zum Abstellplatz für Trainer und Spieler portugiesischer Herkunft wird.

Der Gafanhoto Clube Zurique

Zuerst, am 6. August, wird João Carlos Pereira als neuer Cheftrainer präsentiert, der 55-Jährige ist Portugiese und bringt gleich vier Landsleute als Assistenten mit. Letzte Woche wird das Tempo bei der Kaderzusammenstellung verschärft. Innert drei Tagen holt GC Cristian Ponde, Nuno Pina und André Santos, allesamt auch sie Landsleute von Pereira. Portugiesisch wird zur zweiten Amtssprache. Bem-vindo ao Gafanhoto Clube Zurique.

Am Samstag folgt einer namens Eliseu Mendja Nadjack Soares Cassamã, kurz und der Einfachheit halber Nadjack genannt, er mag aus Guinea-Bissau sein, aber fussballerisch ausgebildet ist er in … Portugal. Sein letzter Club heisst Rio Ave. Die Transferpolitik von GC erinnert an einen Treppenwitz – ein alberner oder absurder Witz.

Ein paar Tage zuvor sind Renat Dadashov, Connor Ronan und Ming-Yang Yang verpflichtet worden, sie sind zwar keine Portugiesen, sondern der Reihe nach Aserbeidschaner, Ire und Schweiz-Chinese. Aber sie werden von den Wolverhampton Wanderers weitergereicht, und typisch für das neue GC ist auch das: Der Premier-League-Club gehört Guo Guangchang, und dieser Chinese ist Ehemann von Jenny Wang und Geschäftspartner von Mendes, seit er für sich den Spielerhandel als lukratives Feld zum Geldverdienen ausgemacht hat. Mendes hat die Wolves mit seinen Klienten regelrecht eingedeckt. Sky Sun diente ihnen als Vizepräsident und Schuiteman während eineinhalb Jahren als Scout für die 18- bis 20-Jährigen.

Nach der Corona-Pause versuchte Zoltan Kadar als Interimstrainer, der Mannschaft neues Leben einzuhauchen. Er setzte darum fast schon kompromisslos auf die hauseigene Jugend. Die Namen der Spieler tönten ganz normal: Fehr, Dickenmann, Scheidegger, Schneider oder Kalem … Sie hielten sich wacker, bis sie am letzten Tag der Challenge League ins 0:6 gegen Winterthur liefen.

Es würde jetzt ziemlich überraschen, wenn sie weiterhin so gefragt wären wie unter Kadar. Schliesslich ist Schuiteman der Auffassung, die Mannschaft brauche mehr Erfahrung, mehr Reife. Dies, nachdem er ausgerechnet Oliver Buff, Andreas Wittwer, Mychell Chagas und insbesondere Veroljub Salatic aussortiert hat, keiner von ihnen jünger als 28. Der neue Führungsstil zeigt sich bestens am Beispiel von Salatic. Der alte Captain, mit einem Vertrag noch bis 2021, wurde während der kurzen Zwischensaison quasi zwischen Tür und Angel verabschiedet.

Das Erbe von Anliker und Stüber

Was jetzt bei GC abläuft, lässt einen leicht den Überblick verlieren. Im Moment sind es zehn neue Spieler, weil auch noch Dominik Schmid (Wil), Oscar Correia (Etoile Carouge) und Shkelqim Demhasaj (Luzern) dazukommen. Und was eben abläuft, haben die alten Besitzer mit zu verantworten. Sie entschieden im Frühling, ihren Aktienanteil von 90 Prozent nach China zu verscherbeln, weil sie ihn einfach loswerden wollten. Bei Stephan Anliker war das noch mehr der Fall als bei Peter Stüber. Zu viel Geld hatte ihn der Club über die letzten Jahre gekostet.

Eine Alternative hätte es zu den Chinesen gegeben, ein russischer Milliardär meldete sein Interesse an. Als Mittelsmann trat Stephan Rietiker auf, jener Rietiker, der GC im Frühjahr 2019 als Präsident zum Abstieg geführt und nach zehn Wochen fluchtartig verlassen hatte. Das Interesse, ausgerechnet ihm den Club wieder auszuliefern, war minimal.

Soll sich aber auch sonst keiner darüber wundern, was bei GC derzeit passiert. Es ist nur die Folge einer jahrelangen Misswirtschaft, die das Bild eines Vereins nachhaltig beschädigt hat, der früher mit Stolz und der Aura der Unbesiegbarkeit aufgetreten war. Mit Mannschaften, die noch für Identifikation standen, mit Trainern wie Hitzfeld, Gross und Koller.

Ein paar werden sich weiterhin für das neue GC interessieren, weil es eben noch immer GC ist. Aber das GC der Portugiesen braucht schnell und dringend Erfolg, damit sich nicht noch mehr von ihm abwenden. Sofern überhaupt noch viele übrig geblieben sind, die das tun könnten.

Voltan
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Re: Presse Thread

#25819 Beitrag von Voltan »

kobe hat geschrieben: 31.08.20 @ 21:11

Die Clubführung gibt sich jegliche Mühe, alle Vorurteile zu bestätigen, und macht Niederhasli zu einem Abstellplatz für portugiesische Gastarbeiter. Identifikation schafft sie so kaum.
Traurig aber leider wahr.

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Vorwaerts
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Re: Presse Thread

#25820 Beitrag von Vorwaerts »

tagesanzeiger hat geschrieben: 31.08.20 @ 21:11 Ein paar werden sich weiterhin für das neue GC interessieren, weil es eben noch immer GC ist. Aber das GC der Portugiesen braucht schnell und dringend Erfolg, damit sich nicht noch mehr von ihm abwenden.
Sofern überhaupt noch viele übrig geblieben sind, die das tun könnten.

Ich tippe auf ca. die Hälfte von denen, die sich das Elend zuletzt noch angetan haben. Also 4-500.

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