Kaderplanung 2020/2021

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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Optimusprime
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#911 Beitrag von Optimusprime »

Gute Replik, wirklich. Aber vergebene Liebesmühe....die vereinigten Puritaner und Nostalgiker wollen nicht verstehen, dass es keine reale Alternative zur aktuellen Lösung mit den Chinesen gab. Die haben auch die Zeiten vergessen, als bei GC div. Mäzenen um Spross Sen. Diverse Spieler finanzierten. Vom Verkaufserlös hat GC nie was gesehen. Aber eben....lieber suhlt man sich in Traumgebilden und Fantasien...

Zafira
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#912 Beitrag von Zafira »

Ich hoffe es kommt auch noch ein Torhüter mit Format.
Jedenfalls würde ich eine Rückkehr von Heinz Lindner sehr begrüssen. Da dieser ja bekanntlich noch keinen Vertrag in Basel unterzeichnet hat, ist die Option auf eine Rückkehr zu GC noch immer nicht vom Tisch. Lindner wäre die Optimale Besetzung als Nr.1 im Tor des Grasshoppers Club. Ich denke mit dem Geld der Chinesen, sollte dieser Transfer kein Problem darstellen.

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Lion King
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#913 Beitrag von Lion King »

Wenn Lindner kommen würde, müsste ein weiterer "Ausländer" von der Liste weg.

Ciri Sforza
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#914 Beitrag von Ciri Sforza »

Zafira hat geschrieben: 04.09.20 @ 7:00 Ich hoffe es kommt auch noch ein Torhüter mit Format.
Jedenfalls würde ich eine Rückkehr von Heinz Lindner sehr begrüssen. Da dieser ja bekanntlich noch keinen Vertrag in Basel unterzeichnet hat, ist die Option auf eine Rückkehr zu GC noch immer nicht vom Tisch. Lindner wäre die Optimale Besetzung als Nr.1 im Tor des Grasshoppers Club. Ich denke mit dem Geld der Chinesen, sollte dieser Transfer kein Problem darstellen.
So symphatisch mir Lindner ist und so gut seine Leistungen bei uns waren, seine Defizite in der Spielauslösung scheinen viele zu verdrängen. Ich denke deshalb nicht, dass er ins System passen würde und auch die bereits erwähnte Ausländerkontingent steht gegen ihn. Aber ein guter Torhüter fehlt mir pers. auch noch im Kader.
10 Millionen sind heute kein Geld mehr – dafür kaufen die Engländer den Platzwart.

Cabanas-fän
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#915 Beitrag von Cabanas-fän »

Ich denke Cvetkovic, Nije und Diani werden gehen.

Optimusprime
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#916 Beitrag von Optimusprime »

Njie und Diani find ich persönlich grosse Versprechen für die Zukunft. Wenn man die abgibt, verstehe ich die Welt nicht mehr......

1986
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#917 Beitrag von 1986 »

Tote Gomes hat den gleichen Berater wie mata und pinjaker
Diese Pressekonferenz war eine einzige Plauderstunde von Forte. (Zitat André Dosé)

Alles scheiss Pessimisten hier !!!!!! (Bis auf paar wenige ausnahmen)

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Alaska
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#918 Beitrag von Alaska »

Optimusprime hat geschrieben: 04.09.20 @ 9:28 Njie und Diani find ich persönlich grosse Versprechen für die Zukunft. Wenn man die abgibt, verstehe ich die Welt nicht mehr......
Ich hoffe, beide werden nur ausgeliehen und können dann bei einem Aufstieg in die Super League wieder zurück kehren. In der Super League sind nämlich 17 NHTPs erlaubt.
Make Tschii Sii Great Again :!:

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weedee
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#919 Beitrag von weedee »

1angryman hat geschrieben: 04.09.20 @ 0:40
1angryman hat geschrieben: 03.09.20 @ 16:30
oldie hat geschrieben: 03.09.20 @ 13:31

Noch nicht geschnallt, wie das Prinzip Mendes funktioniert? LGCL Lobos e Gafanhotos Clube, Lisboa
Ja, wie funktioniert das denn? Wo findet die Wertschöpfung statt? Wo verdient Mendes? Wo verdient Fosun? [ernsthafte Frage]
ok, wenn die Frage ernsthaft ist: Alles deutet darauf hin, dass Fosun und Mendes am Spielerhandel verdienen wollen. Fosun finanziert und Mendes bringt das fussballerische Know How ein, welches er zweifellos hat. Die Grundidee: Fosun investiert auf Ratschlag von Mendes in hoffnungsvolle, junge Spieler.,

Das tönt stark nach ein gutem Scouting. Wo liegt das Problem?
vorzugsweise aus Portugal.


Wieso sollten sie Junioren aus ihrem Umfeld in Portugal reissen und in die Schweiz bringen? Die Juniorenförderung in Portugal scheint mir jetzt auch nicht so schlecht? Werden allenfalls auch ganz banal wie bis anhin CH-Junioren ausgebildet und herangeführt?
Diese Spieler sollen soweit gefördert werden, dass sie gewinnbringend verkauft werden können.


Das scheint mir jetzt auch nicht so revolutionär. Oder was machen da Basel, YB, Freiburg selbst Dortmund anders?
GC erhält solche Spieler auf Leihbasis und soll sie gemäss Anleitung von Mendes fördern.
Das mit der Leihbasis macht mE keinen Sinn. Denn entweder leihst du von einem Club, der nicht zum Netzwerk gehört, dann partizipierst du nicht an einem späteren Gewinn. Wieso solltest du dann ausleihen. Oder es ist ein Netzwerk-Club der auch Fosun gehört, dann macht es aus Netzwerk oder Konzern-Sicht auch keinen Sinn zu verleihen. Der Rechte gehören ja nach deiner Argumentation ohnehin Fosun. Oder um in der Konzernsprache zu bleiben "Sidestream"-Leihen machen keinen Sinn. Downstream, zB von den Wolves zu GC machen Sinn, wenn du Spielern Spielpraxis geben willst. Aber auch das scheint mir jetzt nicht so revolutionär und gehört zur Tagesordnung.
Deshalb die portugiesischen Trainer. Sobald sie zu gut für die Schweizer Ligen sind, verlassen sie uns und werden mit Gewinn verkauft / in stärkere Ligen verliehen / zu den Wolfes transferiert (die besten).


Einmal mehr: wo ist der Unterschied? Wenn ich mich recht entsinne, haben wir in den letzten 20 Jahren die Spieler transferiert, sobald sie das erste mal vor dem gegnerischen Strafraum aufgetaucht sind. Das Geschäftsmodel von Basel und Co scheint mir auch ziemlich ähnlich.
Wolves/Fosun/Mendes sind identisch. Die Transferrechte liegen letztlich beim Investor.


Uff, jetzt hast du mich verloren. Die Transferrechte liegen bei den Clubs...und ganz marginal auch noch bei den Spielern. Die Clubs gehören aber natürlich meistens jemandem, ok, als indirekt von mir aus Investoren. Aber einmal mehr: wo liegt der Unterschied zu den letzten Jahren? Oder zu Kollege Burgener in Basel?


Soweit die Theorie. Ob das mit GC praktisch funktioniert und Fosun/Mendes Gewinne erzielen können, wird sich weisen. Fosun hat als Kosten: Investition in junge Spieler und Ausgleich des Budgets von GC, offenbar mal für 5 Jahre.


Das scheint mir für GC eine durchaus akzeptable Situation, sicherlich eine klare Verbesserung gegenüber den letzten Jahren.
Sind wir noch ein selbst bestimmter, eigenständischer Verein?
Ist Basel selbstbestimmt oder bestimmt Burgener? Ist PSG selbstbestimmt oder bestimmt dieser merkwürdige Fonds aus Qatar? War GC in den vergangenen Jahren selbstbestimmt oder haben diese mekrwürdigen Aktionäre, Owner oder wie sie hiessen, bestimmt? War das dort immer im best interest von GC? Come on..

Wenn sich erweist, dass Fosun/Mendes mit diesem Modell kein Geld verdienen können (Kosten höher als Erlöse aus Spielerverkäufen), sind sie schnell wieder weg. In diesem Fall würde ich mich nicht auf die 5 Jahre verlassen. Die sitzen am längeren Hebel und finden sicher einen Dreh (Risiko 1).
Dafür müsste man wissen, was die Intention von Fosun ist. Reine Mutmassung..
Der Spielerhandel ist ein fragwürdiges Geschäft und ein Agent wie Mendes darf eigentlich keine Transferrechte besitzen; deshalb hat er sich ja auch mit Fosun zusammengetan. Und in diesem Zusammenhang hat GC selbstverständlich rein gar nichts mit Fosun oder den Wolves zu tun. Für mich ist es eine Frage der Zeit bis solche Geschäftsideen unterbunden werden (Risiko 2).


Einverstanden. Aber ziemlich heuchlerisch und voller Doppelmoralin. Das ist der moderne Fussball. Nein, schön finde ich das auch nicht. Aber dann hättest du dich schon vor Jahren vom Fussball verabschieden müssen.
Der Besitzer von Fosun und Mendes sind beide ausserordentlich erfolgreiche Geschäftsleute. Gerüchteweise ist immer wieder zu lesen, dass sie auch in Graubereichen operieren sollen (Risiko 3).
Quelle? Und hast du bei den bisherigen Eigentümern den gleichen Massstab angewendet?
An halbwegs talentierten Schweizer Spielern aus der GC-Küche ist Mendes nicht interessiert. Ich vermute, dass höchstens 2 oder 3 Spieler den Anforderungen von Mendes genügen. Die Halbtalentieren werden nach Möglichkeit verkauft. Der Erlös mindert das Defizit, das Fosun zu decken hat. Ein Pusic hingegen wird für ein Butterbrot zu den Wolves transferiert. Wenn er es dort nicht schafft wird er gewinnbringend weiter verkauft.
Das macht natürlich überhaupt keinen Sinn, was du hier schreibst. Die GC-Talente bekommt er ja - wie du sagst - zum Butterbrot. Meinst du, die vier portugiesischen Trainer kommen nur, um ausserhalb von Portugal jungen Portugiesen auszubilden? Das scheint mir ein merkwürdiges Business-Modell. Natürlich werden weiterhin CH-Junioren ausgebildet und irgendwann verkauft. Das entspräche ja genau dem Modell, das du oben beschreibst. Das mit Pusic macht auch wenig Sinn. Wenn GC Fosun gehört, wieso sollen sie den Umweg via Wolves mache? Übrigens, schau dir mal die Transfers der Wolves an. Nach deiner Logik müssten die Wolves ja einen klaren positiven Transfersaldo ausweisen...


Insgesamt eine sehr einseitige Sicht der Dinge. Insbesondere blendest du wie auch Tagi und Co die Entwicklung der Wolves aus. Nach deiner und Tagis-Logik müsste Mendes und Fosun nämlich auch die Wolves "aussaugen". Zudem, das ganze Konstrukt, so wie es beschreibst, kann nur Gewinn abwerfen, wenn sportlicher Erfolg da ist. Denn nur mit sportlichem Erfolg, dem Schaufenster, kannst du den Wert eines Spielers signifikant steigern. Und auch hier wären wir wieder am gleichen Ort: Inwiefern unterscheidet sich das von Geschäftsmodellen im Fussball?
Meines Erachtens liegen die Probleme in folgenden Punkten:
GC ist nicht mehr eigenständig, sondern lediglich noch Mittel zum Zweck. Das Fosun Konstrukt bezweckt mit seinen Investitionen Geld zu verdienen. Dabei steht nicht der sportliche Erfolg von GC im Mittelpunkt, sondern primär die Entwicklung der Spieler. So werden beispielsweise keine Spieler verpflichtet, resp. gehalten (Chagas, NBK), welche nicht über ein Entwicklungspotential beim Marktwert verfügen. Man könnte sagen, GC verkommt zu einer weiteren U23 Mannschaft der Wolves.

Für uns als Fans ist es künftig völlig irrelevant, ob wir bei einem geliehenen Spieler eine Kaufoption haben oder nicht. Auch zahlen sich gute Transfers (für uns GC) in finanzielle Sicht nicht mehr aus. Denn ein allfälliger Erlös wird nicht in gute Spieler reinvestiert, sondern fliest als Dividende in den Geldbeutel des Aktionärs.

Bei GC wird man nicht versuchen eine Mannschaft aufzubauen, welche wachsen kann und allenfalls in 3 Jahren Erfolg haben wird. Entscheidend ist die Entwicklung der individuellen Spieler. Mir fällt hier immer wieder der Vergleich mit einem Durchlaufkonto auf.

Natürlich kann es sein, dass die bei uns eingesetzten Spieler Erfolg haben können. Nur schon, weil Spieler welche für die Wolves zu schlecht sind in der Schweiz noch immer überdurchschnittlich sein können. Sollte dies aber eintreffen, dann ist das aus Sicht der Eigentümer lediglich eine schöne Begleiterscheinung.

Bezüglich der Förderung von Schweizer Junioren:
Der Umstand, dass 5 portugiesische Trainer verpflichtet wurden ist für mich ein Indiz, dass effektiv viele Portugiesen bei GC entwickelt werden sollen. (Was die bisherigen Transfers auch bestätigen) Mitgrund dürfte sein, dass Mendes den portugiesischen Markt halt doch noch besser kennt als den unsrigen. Das schliesst natürlich nicht aus, dass auch ein regionaler Spieler den Durchbruch schaffen wird, aber einfacher dürfte es zumindest nicht geworden sein.
Was sollte ich machen? Schließlich hat er unsere Mutter eine alte Hure genannt.
Aber das ist doch die Wahrheit!
So alt ist sie nun auch wieder nicht!

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Lewis
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Re: Kaderplanung 2020/2021

#920 Beitrag von Lewis »

Optimusprime hat geschrieben: 04.09.20 @ 6:44 Gute Replik, wirklich. Aber vergebene Liebesmühe....die vereinigten Puritaner und Nostalgiker wollen nicht verstehen, dass es keine reale Alternative zur aktuellen Lösung mit den Chinesen gab. Die haben auch die Zeiten vergessen, als bei GC div. Mäzenen um Spross Sen. Diverse Spieler finanzierten. Vom Verkaufserlös hat GC nie was gesehen. Aber eben....lieber suhlt man sich in Traumgebilden und Fantasien...
Jedem ist klar, dass es nur die beiden Optionen Verkauf nach China/Russland oder halt LiLö gab. Keiner der bei Trost ist, hat die Option "wir starten neu in der 4. Liga" ernsthaft in Betracht gezogen, das hat weder in Manchester noch Salzburg noch sonst irgendwie funktioniert. Aber nur weil ich die neuen Besitzer nicht mag, welche den Inbegriff der Kommerzialisierung des modernen Fussballs, die hässlichste aller Fratzen darstellen, heisst das noch lange nicht, dass ich mich nicht mehr als Hopper bezeichne. Ich fand auch Anliker und etliche andere zum kotzen. Die gingen, ich bin noch da. Wenn die Chinesen sportlichen Erfolg haben werden (wovon ich wirklich ausgehe), werde ich mich auch weiterhin freuen und das Team unterstützen. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich zum Fanboy oder strammen Parteisoldaten mutiere und aufhöre Dinge zu hinterfragen und zu kritisieren.

P.S. in diesem Forum wurde seit jeher hin und wieder rumgemöngelt und getobt, das werde ich auch weiterhin tun. Wer damit nicht umgehen kann sollte die Finger vom Internet lassen und stattdessen Teletext lesen :idea:

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