Schiedsrichter

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Raffi
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#11 Beitrag von Raffi »

Lord_brunskus hat geschrieben:Der Schiri war zum kotzen, aber was will man dagegen tun? In 2 monaten sieht man nurnoch das resultat!! manchmal haben wir glück manchmal haben die anderen glück.
Wann hatten wir das letztemal so viel glück?

Eckizh12
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nöd normal. unwürdig die Schiris

#12 Beitrag von Eckizh12 »

Habe gestern auf SFInfo Sportpanorama gesehen!

Krasse Fehlentscheide bei diversen Spielen, nicht nur bei uns. Auch an den Spielen von Basel und Zürich!!!

Alles Amateure oder was????

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Don Promillo
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#13 Beitrag von Don Promillo »

aberschosicher!!

mann müsste eventuell mal überlegen den profi status auch bei den schiedsrichterin einzuführen.

dieses wochenende war ja übel, fehlentscheide a gogo!!
Das Glas einfach mal als halbvoll betrachten und nicht immer als halbleer! Vorwärts GC Züri, ich liebe Dich!

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Frank the Tank
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#14 Beitrag von Frank the Tank »

oh schiri, du A* , oeeeee ooooohoooo
Frank the Tank \\ 27.09.2007 - 27.09.2011 \\ För emmer oine vu öi.

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Paulo César
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#15 Beitrag von Paulo César »

Hier gibt's ein Blick-Voting über den schlechtesten Schiri: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... hiri-83063

Der Cyril Zimmermann soll auch mal ganz oben stehen...

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1886_Ewige Treue
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#16 Beitrag von 1886_Ewige Treue »

Paulo César hat geschrieben:Hier gibt's ein Blick-Voting über den schlechtesten Schiri: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... hiri-83063

Der Cyril Zimmermann soll auch mal ganz oben stehen...
vielen dank für den link, jetzt wird geklickt bis die finger schmerzen

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atomicgarden
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#17 Beitrag von atomicgarden »

1886_Ewige Treue hat geschrieben:
Paulo César hat geschrieben:Hier gibt's ein Blick-Voting über den schlechtesten Schiri: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... hiri-83063

Der Cyril Zimmermann soll auch mal ganz oben stehen...
vielen dank für den link, jetzt wird geklickt bis die finger schmerzen
Sorry aber gegen die Nicole hat nicht einmal Zimmermann in der jetztigen Top-Form eine Chance. Sind ja nicht alle GC-Fans...

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atomicgarden
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#18 Beitrag von atomicgarden »

Zeigen Sie Ihren Pfeifen die Rote Karte, Herr Meier?

ZÜRICH – Die ganze Schweiz lästert über unsere Schiedsrichter. «Dieser Mann ist blind», wetterte Xamax-Trainer Gérard Castella über Ref Jérôme Lapèrriere. In allen fünf Spielen leisteten sich die Unparteiischen übers Wochenende spielentscheidende Fehler. «Das ist absolut unbefriedigend», gibt Schiri- Boss Urs Meier gegenüber BLICK zu.

Urs Meier war selbst ein Spitzen-Schiedsrichter – wann verliert er die Nerven mit den Pfeifen? (RDB)
Der frühere Weltklasse-Schiedsrichter analysiert hier alle strittigen Fälle. Gibt’s jetzt Rote Karten für die fehlbaren Pfeifenmänner?

Das Fehler-Protokoll des zweiten Spieltages der Rückrunde.


St. Gallen – FCZ (1:0). Ref: Guido Wildhaber. BLICK-Note: 2.

48. Minute. St. Gallens Ciccone lässt sich beim Stande von 0:0 im Strafraum fallen. Wildhaber pfeift Penalty. Aguirre trifft zum 1:0-Endresultat. Wildhaber gibt zu: «Ein harter Penalty.» Sein Chef Urs Meier hat nach der Sichtung der TV-Bilder eine andere Meinung: «Kein Penalty! Aber auf dem Feld sieht’s natürlich immer anders aus.»

Acht Minuten später: Zweikampf zwischen St. Gallens Verteidiger Schneider und FCZ-Djuric im Strafraum. Djuric fällt. Penalty? Trifft Schneider zuerst den Ball oder das Bein des Gegners? Meier: «Diese Szene ist auch am Fernsehen nicht einfach zu beurteilen. Aber so wie der Ball gesprungen ist, glaube ich, dass Wildhaber richtig entschieden hat.»

Dennoch: Der FCZ überlegt sich, Wildhaber in Zukunft abzulehnen.


Basel – Xamax (3:0). Ref: Jérôme Lapèrriere. BLICK-Note: 1.

17. Minute. Basels Marque berührt im Strafraum beim Stande von 1:0 den Ball mit der Hand. Der Schiri pfeift nicht. Meier: «Klar, das war Hands. Lapèrriere müsste das sehen.»

73. Minute. Dem 2:0 von Huggel geht unmittelbar ein Foul von Basels Ergic an Besle voraus. Lapèrriere ignoriert die Szene. Meier: «Die Spieler laufen weg. Diese Reaktion zeigt, dass sie von einem Foul ausgingen. Für alle war klar: der Pfiff kommt. Doch wenn der Schiedsrichter anders entscheidet, muss er das mit einer Handbewegung zeigen. Besser noch: Er hätte ’Weiterspielen!’ rufen müssen. Er hat sich in dieser Situation das Leben selbst schwer gemacht.»


GC – YB (3:3). Ref: Cyril Zimmermann. BLICK-Note: 1.

55. Minute. Freistoss von YB-Yapi beim Stande von 3:0 für GC. Tiago und Torschütze Raimondi stehen im Abseits. Zimmermann gibt den Treffer zum 1:3 für YB. Meier: «Ein klares Abseits.»

76. Minute: Raimondi trifft aus zwei Metern Entfernung GC-Verteidiger Rolf Feltscher am Arm. Zimmermann gibt Elfmeter. Häberli versenkt zum 2:3. Laut Fifa-Regeln liegt ein Hands vor, wenn der Spieler den Ball absichtlich mit der Hand berührt.

Absicht kann in diesem Fall wohl ausgeschlossen werden. Meier: «Unsere Schweizer Regeln sind noch kompletter als die der Fifa. Der Schiri muss auch entscheiden: Hat sich der Spieler bewusst grösser gemacht, in dem er sich wie ein Torwart bei einem Elfmeter dem Ball in den Weg stellte. Für mich ist das kein Schwarz-Weiss-Fall. Zimmermann musste auf dem Platz entscheiden.»

94. Minute. Infight zwischen YB-Schwegler und Zarate im YB-Strafraum. Der GC-Stürmer fällt, die Zürcher fordern Elfmeter. Zimmermann gibt ihn nicht. Meier: «Von den Bildern her lässt sich Zarate zuerst fallen. Für mich hat Zimmermann da richtig entschieden.»


Luzern – Aarau (2:0). Ref: Claudio Circhetta. BLICK-Note: 3.

Vor Luzerns 1:0 steht Torschütze Lustrinelli im Abseits. Circhetta gibt das Tor. Meier: «Es ist Abseits. Eine schwierige Situation für den Assistenten, aber ich erwarte, dass er solche Fälle richtig entscheidet.»


Thun – Sion 2:2. Ref: Stephan Studer. BLICK-Note: 4.

9. Minute: Thuns Ferreira leistet sich im eigenen Strafraum ein Hands. Kein Pfiff. Meier: «Es war Hands.»

Was tun, Herr Meier?

Der Schiri-Chef: «Wir als Team haben bei fünf Spielen fünf spielentscheidende oder spielbeeinflussende Fehler gemacht. Das ist absolut nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. In der Hinrunde gab’s wegen uns keine Diskussionen – und jetzt das. Dabei passierten Sachen, die wir im Trainingscamp in Gran Canaria explizit angesprochen hatten. Darum ist das alles für mich schwer nachvollziehbar.»

Gibt’s nun Rote Karten für die Refs? Meier, der gestern im Urlaub wegen unzähliger Telefonate nicht zum Skifahren kam: «Ich werde jetzt nicht aus der Hüfte schiessen. Doch wenn ich sehe, dass immer wieder die gleichen Fehler passieren, muss ich Varianten in Betracht ziehen.»

Blick.ch

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Maette
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#19 Beitrag von Maette »

«Es war das schwärzeste Wochenende»

Die Schweizer Schiedsrichter entfachten mit Fehlpfiffen in allen fünf Super-League-Spielen Diskussionen. Ihr Chef Urs Meier macht sich Sorgen.

Den Anfang machten Guido Wildhaber und Jérôme Laperrière, in St. Gallen der eine, in Basel der andere. Die beiden sind Schiedsrichter und rückten am Samstag mit offensichtlichen Fehlpfiffen in den Mittelpunkt. Wildhaber taxierte eine Schwalbe von St. Gallens Ciccone als penaltywürdig, die Folge war die Entscheidung des Spiels mittels Elfmeter gegen den FC Zürich. Laperrière pfiff nicht, als Ergic Xamax-Verteidiger Besle foulte, Huggel war mit seinem 2:0 der Profiteur.

Die Fortsetzung folgte am Sonntag – auf drei Plätzen. In Zürich begünstigte Cyril Zimmermann die Aufholjagd von YB gegen GC vom 0:3 zum 3:3. Bei Luzern - Aarau stand Lustrinelli vor dem 1:0 im Offside, ohne dass Claudio Circhetta das Tor annulliert hätte. Und in Thun übersah Stephan Studer ein klares Handspiel im Strafraum zu Gunsten des FC Sion. Das ist etwas gar viel für ein einziges Wochenende. Und bereitet Urs Meier, dem Chef der Schweizer Schiedsrichter, Sorgen.

Urs Meier, die Schiedsrichter lieferten am Wochenende viel Diskussionsstoff, weil ihnen teilweise grobe Fehler in sämtlichen fünf Spielen der Super League unterliefen. Das muss Ihnen zu denken geben.

Das ist so, klar. Es war das schwärzeste Wochenende, seit ich Chef der Schiedsrichter bin (seit Sommer 2007). Dass auf allen fünf Plätzen solche Probleme auftreten, das ist schon aussergewöhnlich. Und katastrophal.

Haben Sie eine Erklärung gefunden?

Dass die Fehler in dieser Häufigkeit und in einer Runde passieren, dafür habe ich noch keine Erklärung. Wir werden mit den Schiedsrichtern die verschiedenen Fälle genau anschauen. Wir hatten aber auch einiges Pech.

Zum Beispiel?

Die Konstellation war ungünstig, praktisch in jedem Spiel. Die Fehlpfiffe wurden hinterher dermassen heftig diskutiert, weil sie alle starken Einfluss auf das Resultat hatten. Bei Grasshoppers - Young Boys war das erste Tor der Berner zum 1:3 nicht regulär, Raimondi stand im Abseits. Wäre es dabei geblieben, hätte der Fehler niemals für Aufruhr gesorgt. In dieser Szene stand Matthias Arnet an der Linie, unsere Nummer eins, der auch an der Europameisterschaft dabei sein wird. Dieses nicht gesehene Abseits zeigt, dass selbst ausgewiesenen Leuten wie Arnet ein Fehler unterlaufen kann.

Es gab in diesem Spiel aber auch einen umstrittenen Handspenalty.

Moment, die Diskussionen können auch zu weit gehen. Wenn der Schiedsrichter das Gefühl hat, der Spieler habe eine Abwehrbewegung mit der Hand gemacht, pfeift er Penalty. Unabhängig davon, ob der Ball aus 50 Zentimeter oder fünf Meter Entfernung an die Hand flog. Das tut nichts zur Sache. Und wenn man uns dann noch den Vorwurf macht, der Schiedsrichter sei ein Berner, habe ich dafür kein Verständnis. Die Grauzone existiert immer.

Das heisst?

Dass es immer wieder Fälle gibt, die Ermessensspielraum lassen.

Kein Spielraum lässt der Penalty, den St. Gallen gegen Zürich bekam.

Es war ein Fehlentscheid. Das ist so.

Schiedsrichter Wildhaber urteilte aber: «Sehr hart, aber vertretbar.»

Das ist keine geschickte Aussage. Spätestens wenn er die Bilder am TV sieht, muss er hinstehen und sich zum Fehler bekennen. Als Schiedsrichter musst du in solchen Situationen Farbe bekennen.

Haben Sie ihm das auch mitgeteilt?

Selbstverständlich.

Mangelt es den Schiedsrichtern an Fussballverständnis?

Teilweise, aber genau daran arbeiten wir. Wir wollen dieses Fussballverständnis der Schiedsrichter weiter fördern.

Kämpfen Sie mit einem Schiedsrichterproblem?

Nein, auf keinen Fall. Wir hatten eine sehr gute erste Runde und sollten nach dem zweiten Spieltag nicht alles in Frage stellen. Das wäre völlig falsch. Und es wäre ebenso verkehrt, jetzt mit Kurzschlusshandlungen zu reagieren. Wir schiessen nicht aus der Hüfte, sondern schauen detailliert an, was passiert ist.

Tagi online
hoppers hat geschrieben:Hei Ricci, ech wönsche der alles gueti zom Geburi bliib gsond ond eus no lang erhalte.

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atomicgarden
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#20 Beitrag von atomicgarden »

auch auf blick.ch
LUZERN – Luzerns Trainer Ciri Sforza (37, Bild) war am Sonntag Profiteur von einem Schiri-Fehlentscheid. Dennoch fordert der 79-fache Internationale nun Profi-Schiedsrichter. Und schlägt auch gleich vor, wer sie finanzieren soll: die Klubs selbst.

BLICK Ciri Sforza, Sie wunderten sich schon am Samstagabend vor dem Fernseher über die Flops der Super-League-Schiedsrichter, oder?
CIRI SFORZA «Ja, es ist ­einiges passiert.»

Beim 2:0-Heimsieg gegen Aarau profitierten Sie selber von einem Fehler des Unparteiischen: Beim 1:0 stand Torschütze Mauro Lustrinelli klar im Abseits…
«…ja, das stimmt. Aber man muss die Schiris auch in Schutz nehmen. Die arbeiten oft bis am Freitag, stehen dann am Samstag auf dem Platz und müssten bereits wieder volle Leistung bringen. Das geht doch so nicht. Ich kann begreifen, dass sich so immer wieder Fehler einschleichen.»

Hätten Sie einen Verbesserungsvorschlag?
«Ja, wir brauchen Profi-Schiedsrichter.»

Tönt gut – nur: wer soll denn das bezahlen?
«Wir, die Klubs.»

Wie stellen Sie sich das vor?
«Jeder Verein macht einen Transfer weniger pro Saison – und zahlt das Geld jährlich in einen Fond ein. Jeder gibt 100´000 Franken. So könnten wir locker zehn Top-Schiedsrichter finanzieren.»
Finde die idee von Sforza eigentlich noch gut...

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