Presse Thread
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Müller Peter
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Re: Presse Thread
Mal wieder das vernünftigste aus der nzz print: die einschätzung stimmt sicher, man pokert gerade ziemlich hoch
Die Grasshoppers am Pokertisch
GC kündigt den Mietvertrag mit dem Letzigrundstadion auf diesen Sommer
fcl. Die Grasshoppers sind nicht mehr bereit, die Infrastrukturkosten von mehr als drei Millionen Franken pro Saison für die Benützung des Letzigrundstadions an die Stadt Zürich zu zahlen. Der Klub hat deshalb den Mietvertrag auf Juni 2011 gekündigt. Das ist ein eigentümlicher Winkelzug: Denn diesen Vertrag hatten GC und der FCZ erst in diesem Sommer bis 2013 abgeschlossen, und seither haben sich die Rahmenbedingungen kaum zuungunsten der beiden Fussballklubs verändert.
Die Grasshoppers pokern, sie spielen mit der Heimatlosigkeit. Es geht darum, Druck auf die Stadt Zürich auszuüben, um eine Mietreduktion und eine Minderung der Sicherheitskosten (derzeit 800 000 bis 900 000 Franken) zu erpressen. Aber wirklich ernst ist ihre Drohung, in ein anderes Stadion zu ziehen, kaum zu nehmen. Wäre dies der Fall, müsste GC ein Alternativszenario aus der Schublade ziehen. Doch selbst der Präsident Urs Linsi räumt ein, eine Lösung mit der Stadt habe Priorität. Über ein Gegenmodell spricht er nicht. Er sagt: «Wir wollen vergleichbare Rahmenbedingungen wie die Konkurrenz.» Acht Franken pro Zuschauer zahle GC für die Sicherheit pro Spiel an die Stadt.
Anzeige:Doch die Karten, die GC in der Hand hält, taugen höchstens für einen Bluff: GC hat faktisch keine Alternative. Die herumgebotenen Ausweichmöglichkeiten im klubeigenen Campus in Niederhasli, in Winterthur oder in Aarau sind Scheinalternativen: Der Liga-Direktor Edmond Isoz sagt: «Das ist unmöglich. Alle diesen Stadien sind nicht tauglich für die Super League.» Auch der FC Vaduz winkt ab. Nur das Stadion in St. Gallen wäre interessant.
Im März muss GC das Gesuch für die Lizenz für die neue Saison bei der Liga einreichen. Es ist offensichtlich, dass der Klub Mühe bekundet, finanzielle Sicherheit nachzuweisen. Welchen Spielort die Grasshoppers in den Lizenz-Unterlagen aufführen, ist völlig offen. Es weiss niemand, was geschieht, wenn GC mit der Stadt keine Einigung erzielt und die Drohkulisse zusammenbricht. Ob die Grasshoppers zurückkrebsen und unter den gleichen Bedingungen wieder Vertragspartei werden, möchte bei GC niemand kommentieren.
Der FC Zürich hat identische Mietkonditionen wie GC. Er würde mitprofitieren, sollte die Stadt den Grasshoppers entgegenkommen. Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa sagt: «Auch wir leiden unter den Kosten. Wir können sie nur mit Einnahmen aus dem Europacup decken.» Bis zu vier Millionen Franken gebe der FCZ pro Saison für Infrastrukturkosten aus, sagt Canepa. Ein Wegzug komme für den FCZ aber nicht in Frage.
mbm. ⋅ Die Auflösung des Mietvertrags für das Letzigrundstadion per Ende Saison durch den finanziell klammen Grasshopper-Club ist bei der Stadt Zürich mit Überraschung und Bedauern zur Kenntnis genommen worden. Wie Patrick Pons, der stellvertretende Mediensprecher im Schul- und Sportdepartement, auf Anfrage sagte, ist die Kündigung des erst kürzlich bis 2013 verlängerten Vertrags aber rechtens. Man werde jetzt versuchen, eine Lösung zu finden, denn natürlich sei es im Interesse der Stadt Zürich, dass GC weiterhin im Letzigrund die Heimspiele austrage. Trotz momentaner sportlicher Misere sei der Klub nach wie vor ein Aushängeschild der Stadt. Der Spielraum für eine allfällige Mietzinsreduktion sei aber gering. Zudem müsse bedacht werden, dass für den anderen grossen Fixmieter, den FC Zürich, das Gleichheitsgebot gelte. Wenn GC auf den Entscheid der Kündigung zurückkommen und unter den heutigen Bedingungen weiterspielen wolle, sei dies kein Problem.
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Die Grasshoppers am Pokertisch
GC kündigt den Mietvertrag mit dem Letzigrundstadion auf diesen Sommer
fcl. Die Grasshoppers sind nicht mehr bereit, die Infrastrukturkosten von mehr als drei Millionen Franken pro Saison für die Benützung des Letzigrundstadions an die Stadt Zürich zu zahlen. Der Klub hat deshalb den Mietvertrag auf Juni 2011 gekündigt. Das ist ein eigentümlicher Winkelzug: Denn diesen Vertrag hatten GC und der FCZ erst in diesem Sommer bis 2013 abgeschlossen, und seither haben sich die Rahmenbedingungen kaum zuungunsten der beiden Fussballklubs verändert.
Die Grasshoppers pokern, sie spielen mit der Heimatlosigkeit. Es geht darum, Druck auf die Stadt Zürich auszuüben, um eine Mietreduktion und eine Minderung der Sicherheitskosten (derzeit 800 000 bis 900 000 Franken) zu erpressen. Aber wirklich ernst ist ihre Drohung, in ein anderes Stadion zu ziehen, kaum zu nehmen. Wäre dies der Fall, müsste GC ein Alternativszenario aus der Schublade ziehen. Doch selbst der Präsident Urs Linsi räumt ein, eine Lösung mit der Stadt habe Priorität. Über ein Gegenmodell spricht er nicht. Er sagt: «Wir wollen vergleichbare Rahmenbedingungen wie die Konkurrenz.» Acht Franken pro Zuschauer zahle GC für die Sicherheit pro Spiel an die Stadt.
Anzeige:Doch die Karten, die GC in der Hand hält, taugen höchstens für einen Bluff: GC hat faktisch keine Alternative. Die herumgebotenen Ausweichmöglichkeiten im klubeigenen Campus in Niederhasli, in Winterthur oder in Aarau sind Scheinalternativen: Der Liga-Direktor Edmond Isoz sagt: «Das ist unmöglich. Alle diesen Stadien sind nicht tauglich für die Super League.» Auch der FC Vaduz winkt ab. Nur das Stadion in St. Gallen wäre interessant.
Im März muss GC das Gesuch für die Lizenz für die neue Saison bei der Liga einreichen. Es ist offensichtlich, dass der Klub Mühe bekundet, finanzielle Sicherheit nachzuweisen. Welchen Spielort die Grasshoppers in den Lizenz-Unterlagen aufführen, ist völlig offen. Es weiss niemand, was geschieht, wenn GC mit der Stadt keine Einigung erzielt und die Drohkulisse zusammenbricht. Ob die Grasshoppers zurückkrebsen und unter den gleichen Bedingungen wieder Vertragspartei werden, möchte bei GC niemand kommentieren.
Der FC Zürich hat identische Mietkonditionen wie GC. Er würde mitprofitieren, sollte die Stadt den Grasshoppers entgegenkommen. Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa sagt: «Auch wir leiden unter den Kosten. Wir können sie nur mit Einnahmen aus dem Europacup decken.» Bis zu vier Millionen Franken gebe der FCZ pro Saison für Infrastrukturkosten aus, sagt Canepa. Ein Wegzug komme für den FCZ aber nicht in Frage.
mbm. ⋅ Die Auflösung des Mietvertrags für das Letzigrundstadion per Ende Saison durch den finanziell klammen Grasshopper-Club ist bei der Stadt Zürich mit Überraschung und Bedauern zur Kenntnis genommen worden. Wie Patrick Pons, der stellvertretende Mediensprecher im Schul- und Sportdepartement, auf Anfrage sagte, ist die Kündigung des erst kürzlich bis 2013 verlängerten Vertrags aber rechtens. Man werde jetzt versuchen, eine Lösung zu finden, denn natürlich sei es im Interesse der Stadt Zürich, dass GC weiterhin im Letzigrund die Heimspiele austrage. Trotz momentaner sportlicher Misere sei der Klub nach wie vor ein Aushängeschild der Stadt. Der Spielraum für eine allfällige Mietzinsreduktion sei aber gering. Zudem müsse bedacht werden, dass für den anderen grossen Fixmieter, den FC Zürich, das Gleichheitsgebot gelte. Wenn GC auf den Entscheid der Kündigung zurückkommen und unter den heutigen Bedingungen weiterspielen wolle, sei dies kein Problem.
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- Ballankopf
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Re: Presse Thread
Unbekannt hat geschrieben:http://www.gcz.ch/nc/news/gc-news/news- ... 1/323.html
Meh blau als wiis das isch oise Zuestand
Re: Presse Thread
Unbekannt hat geschrieben:http://www.gcz.ch/nc/news/gc-news/news- ... 1/323.html
Dieses Jahr wird es eine Sektion Olympiade geben, denke mal aber dass dies nur für Sektion Mitglieder ist
http://www.gc-rudern.ch/de/news/2010/20 ... /index.php
Zuletzt bearbeitet von Menzi am Fr 01. Sep. 1886 13:12, insgesamt 1886-mal bearbeitet
Re: Presse Thread
Eishockey SektionMenzi hat geschrieben:Unbekannt hat geschrieben:http://www.gcz.ch/nc/news/gc-news/news- ... 1/323.html
Dieses Jahr wird es eine Sektion Olympiade geben, denke mal aber dass dies nur für Sektion Mitglieder ist![]()
http://www.gc-rudern.ch/de/news/2010/20 ... /index.php
Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft die fällt.
Während sie fällt sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder:
Bis hierher lief’s noch ganz gut. Bis hierher lief’s noch ganz gut.
Bis hierher lief’s noch ganz gut.
Aber wichtig ist nicht der Fall...
Während sie fällt sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder:
Bis hierher lief’s noch ganz gut. Bis hierher lief’s noch ganz gut.
Bis hierher lief’s noch ganz gut.
Aber wichtig ist nicht der Fall...
- Platonismo
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Re: Presse Thread
mr_protect hat geschrieben:http://blog.tagesanzeiger.ch/steilpass/ ... de-von-gc/
Der Idiot kann's einfach nicht lassen...
Ja, und weil Renggli ein Idiot ist und sich auch noch einige andere Idioten vollmundig in dem Blog äussern, sollten bedeutend mehr der Forumsgänger ebenfalls daran teilnehmen, anstatt hier ausschliesslich Meinungsinzucht zu betreiben. Mein alter ego kann nicht jeden Kommentar beantworten.
Re: Presse Thread
1929 - 2007
Meister 2009/10 Grasshopper-Club Zürich
Meister 2009/10 Grasshopper-Club Zürich
Re: Presse Thread
Einer der besseren Artikel im Tagi...Baptista hat geschrieben:http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/22227927
In guten wie in schlechten Zeiten - Die Farben der Kurve als Sinnbild für Treue und Stolz
Alex Miamorsch hat geschrieben:User pippo36 hat einmal mehr als einziger den Kopf eingeschalten!
Anerkennung und Dank!