https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 23720.html
Welch schöne Überschrift.
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.
Schön schreibt unser Medienpartner, dass es bereits wieder Unruhen gibt bei uns und macht damit unnötig Stimmung. Zusammenarbeit kündigen bitte - Danke!Simmel hat geschrieben: ↑14.08.25 @ 17:29 Hier der Tagibericht - kA warum ich den lesen kann. Habe kein Abo
Happige Vorwürfe der Fans: Ein neuer Chef sorgt bei GC für Unmut
Christoph Urech ist noch keine drei Monate bei den Grasshoppers, und schon gibt es Widerstand aus der Kurve gegen den neuen CBO. Das sagt der Club zur Kritik.
ls Christoph Urech bei den Grasshoppers als neuer Chief Business Officer, kurz CBO, vorgestellt wurde, war das den meisten Medien bloss eine Randnotiz wert. Auch dieser Redaktion.
Das hatte mit Alain Sutter zu tun, dem neuen Sportchef von GC, der neben ihm sass und an diesem Mittwoch Anfang Juni im Hauptsitz des Clubs erstmals über seinen neuen Job sprach. Wenige Tage zuvor hatte GC in der Barrage gegen Aarau den Abstieg verhindert.
Nun ist das Vergangenheit, die neue Saison hat begonnen, nicht besonders gut für GC, aber sie ist ja noch jung, und Sutter soll für Aufbruch stehen. Er ist für den sportlichen Alltag zuständig. Um das Geschäft kümmert sich Urech. Und wie nun klar wird, ist sein Einfluss schon um einiges grösser, als es die Halbsätze von Anfang Juni vermuten liessen. Dazu gleich mehr.
Christoph Urech und seine Mandate
Urech selbst kommt ursprünglich nicht aus dem Fussball. Er hat verschiedene Mandate, etwa in der Eventbranche, wo er einst startete, im Bankenwesen, in der IT oder beim TV-Sender Swiss 1 TV, wo er Mitglied des Verwaltungsrats ist. In derselben Funktion war er zwischen Juni 2023 und Juli 2024 beim FC Thun.
Es war die Saison, in der der mittlerweile in die Super League aufgestiegene Club aus dem Berner Oberland in der Barrage stand und gegen GC verlor. Im Rahmen dieser Spiele kam es zwischen Urech und Harald Gärtner zum Austausch. Gärtner ist Europa-Chef des Los Angeles FC, des Besitzers der Grasshopper Fussball AG. Ein Jahr nachdem Urech in Thun aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden war, stiess er zu GC.
Die Grasshoppers sind ein Verein mit grosser Geschichte, aber auch einer, der kaum zur Ruhe kommt. Sportchef Sutter sagte kürzlich: «Wenn ein Verein in dieser Regelmässigkeit so viele Veränderungen hat, dann gibt es Altlasten.» Er bezog sich auf das Sportliche, die Aussage lässt sich aber auch auf den operativen Bereich übertragen. Auf allen Ebenen gab es in den letzten Jahren Wechsel. Immer wieder kam es zu neuen Strategien, viele angefangene Projekte liegen brach.
Jetzt hat Urech die Verantwortung. Und es scheint so, als würde er von Beginn an durchgreifen wollen. In den letzten Wochen wurden auf der Geschäftsstelle zwei Mitarbeitende freigestellt. Die Abgänge sorgen für ein ungemütliches Klima. Auf Anfrage dieser Redaktion äussert sich der Club in einem Statement: «Hierzu (zu den Freistellungen) kann Christoph Urech keine Stellung nehmen, da die Strukturanpassung nicht im öffentlichen Interesse steht und Privatsphären nicht verletzt werden dürfen.»
Warum war ein Wagen von Swiss 1 TV auf dem Campus der Grasshoppers?
Happige Vorwürfe gibt es allerdings vor allem auf anderer Ebene. Es geht um die Testspiele gegen West Ham am 19. Juli und die Bayern am 12. August. Hier kommt der TV-Sender Swiss 1 TV ins Spiel. Die Partie gegen West Ham wurde auf der GC-Website und auf dem Youtube-Kanal des Premier-League-Vereins gestreamt. Hinter der Tribüne auf dem GC-Campus stand ein Übertragungswagen von Swiss 1 TV. Das wirft die Frage auf, ob GC die Übertragungsrechte gleich an Swiss 1 TV verkauft hat.
Dazu schreibt der Verein: «Für die Produktion des Spiels war West Ham selbst zuständig. Sie haben über einen österreichischen Produktionspartner eine Produktionsfirma aus der Westschweiz engagiert, welche zuvor im Auftragsverhältnis Schwingfeste für Swiss 1 produziert hat. Darum war auf dem Camion noch ein entsprechender Aufkleber.» Urech habe die Rechte an der Partie nicht an Swiss 1 TV verkauft und auch nicht verkaufen wollen.
Den Bayern-Match gab es auf Blue Zoom zu sehen, dem Gratisformat des Bezahlsenders. Produziert wurde die Übertragung allerdings nicht von der BBM Productions AG, die für alle Super-League-Spiele zuständig ist, die nicht vom Schweizer Fernsehen produziert werden – sondern von der Leguan Productions AG. Das bestätigt Blue auf Anfrage. GC habe den Produktionsauftrag vergeben und selbst entscheiden können, wer damit beauftragt werde.
Brisant dabei ist, dass die Leguan Productions AG 2017 einen eigenen Sender lancierte: Swiss 1 TV. Das einzige Mitglied des Verwaltungsrats von Leguan Productions sitzt auch im Verwaltungsrat des Senders. Man habe sich für diesen Produzenten entschieden, weil es kostengünstiger gewesen sei, heisst es vonseiten GC. Es bestehe kein Interessenkonflikt, und Urech habe von Beginn weg alle Beteiligten offen über alle seine Engagements informiert. Bei Swiss 1 TV sei er Verwaltungsratsmitglied ohne operative Aufgabe.
Die Hymne? «Nicht begraben», sagt Christoph Urech
Ein zwiespältiger Eindruck bleibt. Die GC-Anhänger haben zumindest Wind bekommen von der Sache. Während des Spiels gegen Bayern hielten sie ein Banner hoch, auf dem stand: «Urech: immer wiiter - i di eigeti Täsche.» Es ist ein rekordverdächtiges Tempo, um bei den Fans in Ungnade zu fallen.
Und all das bringt wieder Unruhe in den Verein. Obwohl es bei GC sportlich seit Jahren nicht wirklich vorwärtsgeht, gab es zuletzt einige Fortschritte. Das hat nicht nur, aber auch mit Menschen zu tun, die nun gehen mussten. Die Grasshoppers wiesen in der Saison 2024/25 den zweithöchsten Zuschauerschnitt im Letzigrund auf, seit sie 2007 in das Stadion umziehen mussten. Nur 2012/13, in der Saison des Cupsiegs, kamen mehr.
Zudem stiegen zuletzt die Ticketeinnahmen um über 30 Prozent – innerhalb eines Jahres. Und es gab mehr Präsenz in Zürich, unter anderem mit einem Fancorner im Shop 11Teamsports, einer Zusammenarbeit mit dem Zurich Film Festival, besonders aber mit einem eigenen Hauptsitz in der Altstadt.
Andere Aktionen sorgten bei Teilen der Fans auch für Frust, vor allem im August 2024 die Abschaffung der clubeigenen Hymne, die erst zwei Jahre zuvor erstmals gespielt worden war. 1291 Fans unterschrieben eine Petition gegen die Abschaffung. Urech sagte kürzlich in einem GC-Fan-Podcast, dass das Thema Hymne nicht begraben sei.
Es ist nicht Urechs einzige Idee. Und die Hymne ist im Grossen und Ganzen eine Kleinigkeit. Aber wie schon die abrupte Abschaffung würde die Rückkehr zu dieser sinnbildlich für die Grasshoppers stehen, die zuletzt nie eine klare Strategie hatten, mal dieses und im nächsten Jahr jenes unternahmen. Und die auch deshalb kaum vom Fleck kommen.
https://www.tagesanzeiger.ch/gc-und-chr ... 8907531255
Gääähn so viele Buchstaben und Sätze ohne Inhalt. Können die auch mal etwas interessantes schreiben, wo man nicht gleich nach nach den ersten paar Zeilen den Schund wegklickt? Sport"journalismus" kann man in Zukunft gerne Chat GPT überlassen.
Apropos "so viele Buchstaben und Sätze ohne Inhalt":Graskiffer1886 hat geschrieben: ↑17.08.25 @ 10:08Gääähn so viele Buchstaben und Sätze ohne Inhalt. Können die auch mal etwas interessantes schreiben, wo man nicht gleich nach nach den ersten paar Zeilen den Schund wegklickt? Sport"journalismus" kann man in Zukunft gerne Chat GPT überlassen.
Hier dafüt etwas mehr Fleisch am Knochen: https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... jugendklub