goligoal hat geschrieben: ↑24.03.26 @ 14:43
ze turbo hat geschrieben: ↑24.03.26 @ 14:22
Schällibaum wäre ein echter Feuerwehrmann, aber anstatt ihn zu demütigen und er sich hinter einem wie Messner einordnen müsste würde ich ihn als alleinigen Interimstrainer holen. Zusätzlich würde ich ihm nicht nur einen Job bis im Sommer, sondern ab dann irgendeine garantierte Anschlusslösung innerhalb des Vereins anbieten, sei das als U21 oder U19 Trainer, als (Nachwuchs-)Scout oder sonst was. Dann würde man auch halbwegs sowas wie Wertschätzung ihm gegenüber zeigen. Schälli will immer arbeiten, ich könnte mit tatsächlich vorstellen, dass er nochmals kommen würde, wenn wir ihm sowas anbieten.
Messner aber soll man von mir aus gleich Scheiblehner hinterher in den Urlaub schicken.
Ich befürchte aber, sowas lässt der Stolz von Sutter nicht zu, denn damit müsste er eingestehen, dass seine "Strategie" definitiv gescheitert ist.
Wieso kann Messner nicht einfach zurück zur U21? Den Job dort hat er gut gemacht.
Weil die U21 bereits einen neuen Trainer hat? Wie stellst du dir das genau vor? Sorry Leute, April April, aber ihr werdet nun alle wieder degradiert...
Ich finde im Podcast Anderi Liga bringen sie es sehr gut auf den Punkt. Der Trainerwechsel macht absolut Null Sinn. Es zeigt auch, dass es eine Alibiübung von Sutter war (wie ich schon mal geschrieben habe) im Versuch den eigenen Kopf zu retten. Denn so kann er zumindest behaupten, alles versucht zu haben, sogar ein Trainerwechsel, obwohl er sehr überzeugt war von diesem.
Das Problem das ich sehe ist, dass man versucht hat (oder noch immer versucht) eine Vereinsphilosophie aufzubauen. Sprich eine Spielweise welche von Grund auf gelernt wird. Und die sieht nun mal drei Verteidiger vor. Aus diesem Grund hat man ja auch einen Vertrauten von Scheiblehner in die U21 befördert, damit er dort genau dieselbe Philosophie umsetzt wie in der ersten Mannschaft. Das ist ja grundsätzlich keine schlechte Sache und und alle zeigen ja gerne auf Ajax, wo dieses Vorgehen seinen Ursprung hat. Nur hat man aber natürlich ein Problem, weil das System selbst gar nicht nicht funktioniert. Damit das System funktioniert, muss man wohl schlicht besser Spieler haben als die Gegner. Zeigt sich ja in der 1. Liga, wo das ganz gut aufzugehen scheint. Nur hat man dort wohl auch eines der besten Kader der ganzen Liga. Einen so Dominanten Fussball zu spielen wie Sutter sich wünscht, geht aber halt nicht gut, wenn man so viele Eigenfehler macht wie das bei GC der Fall ist. Und so gab es dann halt auch immer nur Phasen in Spielen in welchen es gut aussah. Hätte das ganze aufgehen können? Da kann man darüber streiten. Ich sage ja, es wäre möglich gewesen. Wenn man in einen positiven Flow kommt, dann geht plötzlich vieles und Spieler wachsen über sich hinaus (bei Thun sieht man das, oder aktuell bei Luzern, aber auch bei GC gabs das schon in der Vergangenheit). Und man hatte ein, zwei mal die Chance, in einen solchen Flow zu kommen (nach dem Derbysieg oder nach dem 6:2 in Bern).
Zurück zur Trainerfrage, denn genau hier haben wir nun das Problem. Die ganze Philosophie ging je länger die Saison dauerte weniger auf. Und anstatt hier anzusetzen, ersetzt man den Trainer mit einem anderen Trainer, der genau dasselbe macht. Und da ist das grösste Problem bei Sutter. Er glaubt noch immer an seine Idee, dass das funktionieren kann mit diesem Team. Und ganz ehrlich, da hätte man Scheiblehner auch einfach weitermachen lassen können... Darum, die Trainerentlassung war absolut richtig, eher zu spät, aber die Beweggründe dafür waren offenbar die falschen. Man hat nur den Namen geändert, damit was geändert wurde, ohne WIRKLICH was zu ändern. Warum also sollte sich nun was verbessern? Und dass nun nochmals gewechselt wird ist absolut ausgeschlossen für mich. Genau so sehr, wie dass nun plötzlich eine Viererkette gespielt wird...
Nun hoffe ich, dass wir absteigen. Natürlich, den Cup nähme ich gerne mit, als kleine Belohnung fürs durchhalten als GC Fan. Und dann können wir nächste Saison mit Winti um den Challenge League Titel kämpfen. Ich bin ehrlich, ich würde mich aktuell mehr auf eine NLB Saison freuen als einmal mehr ein Saison lang von Niederlage zu Niederlage und Enttäuschung zu Enttäuschung zu marschieren.
Und dann kommen ja dann die neuen Investoren und machen uns alle Glücklich...