ja, und wer hat ein Interesse daran, mir der vagen Aussicht, in ferner Zukunft, unter Umständen, eventuell, möglicherweise, als höchstes der Gefühle eine schwarze Null zu erreichen.
Es ist Zeit, der Realität ins Auge zu sehen. In der Schweiz, insbesondere in Zürich, kann man mit Fussball keine Geld verdienen. Ich habe das kürzlich in einem Post begründet. Die Brückenleute wollen den Wert steigern. Wie soll das nur gehen? Wir brauchen keine Paradiesvögel, die entweder unsere Situation nicht sauber analysiert oder böse Absichten haben. Wir brauchen wohlmeinende Mäzene, Sponsoren und Gönner, welche mit dem GCZ verbunden sind. Dabei kommen natürlich nicht die Beträge zusammen, um den heutigen Betrieb zu finanzieren. Es sind drastische Sanierungsmassnahmen erforderlich.
1. Der Zentralvorstand verhindert den Deal mit den Brückenleuten.
2. Die Stiftung bietet LAFC an, die Aktien zurückzunehmen und LAFC aus allen Verpflichtungen zu entlassen, gegen die Verlustabdeckung bis zum 30.6.26 und eine zusätzliche Zahlung von 10 Mio. durch LAFC. Wenn die nicht darauf eingehen, müssen sie halt weiter die Löcher stopfen.
3. Mit dieser Summe im Rücken könnte versucht werden, im Rahmen eines aussergerichtlichen oder gar gerichtlichen Nachlasses die Gläubiger und Angestellten mit weiter laufenden Verträgen zum Verzicht eines wesentlichen Teils ihrer Forderungen zu bewegen. Dadurch könnten u.a. auch die Campus-Kosten reduziert werden. Natürlich besteht ein grosses Risiko, dass das in einem Konkurs endet. Aber es besteht auch die Chance, dass die Gläubiger / Angelstellten bei einem drohenden Totalausfall infolge Konkurs mit 20 bis 30 % ihrer Forderungen zufrieden sind.
4. Das Betriebsbudget wird rigoros zusammengestrichen. Die nächste Meisterschaft wird mit der Mannschaft bestritten, die zuletzt gegen Lausanne gespielt hat.
5. Die Stiftung platziert die LAFC-Aktien bei Mäzenen, Sponsoren, Gönnern und Mitgliedern.
Ich skizziere meine risikobehaftete Idee (drohender Konkurs) ohne Kenntnis der bestehende Verträge. Vielleicht verhindern diese das Vorgehen. So wie bis jetzt geht es jedenfalls nicht weiter. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.