Unvergessen wie Contini damals nach Shabanis Debüt meinte, wir werden noch "ganz viel Freude" an ihm haben.
Wo sind sie jetzt?
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FratPack
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Re: Wo sind sie jetzt?
Das war garantiert nicht der Frey, welcher letzte Saison unser Trikot trug: https://www.srf.ch/sport/fussball/inter ... doppelpack
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Re: Wo sind sie jetzt?
aus dem LinkedIn
ein paar interesante Sätze zu den neuen Besitzern
Sven Köhler
Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Aber gerade deshalb bleiben manche Begegnungen besonders in Erinnerung.
Im Februar 2026 bin ich zum Grasshopper Club Zürich gewechselt – mit einem langfristigen Vertrag und einer gemeinsamen Vision.
Kurzfristig war die Mission klar: Klassenerhalt.
Im Mai haben wir diesen über den Umweg Relegation inklusive Verlängerung geschafft. Im letzten Spiel durfte ich den Verein sogar als Kapitän repräsentieren. Nach gerade einmal 3,5 Monaten für mich alles andere als selbstverständlich – und eine große Ehre.
Mission 1 erfüllt.
Doch Fußball hält sich bekanntlich nicht immer an Pläne.
Nach monatelanger Gerüchteküche wechselte der Verein im Juni die Eigentümer. Im Zuge dessen wurde auch der Sportdirektor freigestellt, der mich wenige Monate zuvor noch nach Zürich geholt hatte.
An dieser Stelle: Danke, Alain Sutter, für dein Vertrauen und die vielen Gespräche.
Und dann gab es ein Gespräch, das mir persönlich besonders in Erinnerung bleiben wird.
Am ersten Tag der Übernahme bat mich der neue CEO Ludovic Delechat zu einem Gespräch. Was mich dabei beeindruckt hat, war die Kombination aus Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt.
Mir wurden die neuen Pläne und Vorstellungen der Eigentümer transparent erläutert. Die Inhalte unseres Gesprächs bleiben selbstverständlich intern. Entscheidend war für mich etwas anderes:
Auch wenn sich Pläne verändern und Entscheidungen manchmal unbequem sind, kann man respektvoll und auf Augenhöhe miteinander umgehen.
Ich durfte weiterhin mit der Mannschaft trainieren und mich fit halten. Nach drei Wochen haben wir schließlich eine Lösung gefunden, die aus meiner Sicht für alle Seiten fair war.
Fußball ist schnelllebig. Planungssicherheit ist in diesem Geschäft nicht selbstverständlich.
Menschlichkeit, Respekt und ein ehrlicher Umgang miteinander sollten es aber sein.
Ich nehme aus den vergangenen Monaten viele Erfahrungen mit – sportlich, aber vor allem menschlich.
Danke an alle, die Teil dieses Kapitels waren.
Ich wünsche Ludovic Delechat und dem Grasshopper Club Zürich für die Zukunft alles Gute und drücke die Daumen!
Für mich beginnt nun hoffentlich bald ein neues Kapitel – mit einer neuen Aufgabe, bei der ich mich weiterentwickeln, neue Erfahrungen sammeln und sowohl menschlich als auch sportlich wachsen möchte.
Auf das, was kommt.
ein paar interesante Sätze zu den neuen Besitzern
Sven Köhler
Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Aber gerade deshalb bleiben manche Begegnungen besonders in Erinnerung.
Im Februar 2026 bin ich zum Grasshopper Club Zürich gewechselt – mit einem langfristigen Vertrag und einer gemeinsamen Vision.
Kurzfristig war die Mission klar: Klassenerhalt.
Im Mai haben wir diesen über den Umweg Relegation inklusive Verlängerung geschafft. Im letzten Spiel durfte ich den Verein sogar als Kapitän repräsentieren. Nach gerade einmal 3,5 Monaten für mich alles andere als selbstverständlich – und eine große Ehre.
Mission 1 erfüllt.
Doch Fußball hält sich bekanntlich nicht immer an Pläne.
Nach monatelanger Gerüchteküche wechselte der Verein im Juni die Eigentümer. Im Zuge dessen wurde auch der Sportdirektor freigestellt, der mich wenige Monate zuvor noch nach Zürich geholt hatte.
An dieser Stelle: Danke, Alain Sutter, für dein Vertrauen und die vielen Gespräche.
Und dann gab es ein Gespräch, das mir persönlich besonders in Erinnerung bleiben wird.
Am ersten Tag der Übernahme bat mich der neue CEO Ludovic Delechat zu einem Gespräch. Was mich dabei beeindruckt hat, war die Kombination aus Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt.
Mir wurden die neuen Pläne und Vorstellungen der Eigentümer transparent erläutert. Die Inhalte unseres Gesprächs bleiben selbstverständlich intern. Entscheidend war für mich etwas anderes:
Auch wenn sich Pläne verändern und Entscheidungen manchmal unbequem sind, kann man respektvoll und auf Augenhöhe miteinander umgehen.
Ich durfte weiterhin mit der Mannschaft trainieren und mich fit halten. Nach drei Wochen haben wir schließlich eine Lösung gefunden, die aus meiner Sicht für alle Seiten fair war.
Fußball ist schnelllebig. Planungssicherheit ist in diesem Geschäft nicht selbstverständlich.
Menschlichkeit, Respekt und ein ehrlicher Umgang miteinander sollten es aber sein.
Ich nehme aus den vergangenen Monaten viele Erfahrungen mit – sportlich, aber vor allem menschlich.
Danke an alle, die Teil dieses Kapitels waren.
Ich wünsche Ludovic Delechat und dem Grasshopper Club Zürich für die Zukunft alles Gute und drücke die Daumen!
Für mich beginnt nun hoffentlich bald ein neues Kapitel – mit einer neuen Aufgabe, bei der ich mich weiterentwickeln, neue Erfahrungen sammeln und sowohl menschlich als auch sportlich wachsen möchte.
Auf das, was kommt.
Blue White Fanatic alias Bier-Vernichter im IV
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JKF
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Re: Wo sind sie jetzt?
Artikel von heute aus dem Tagi:
Ausgerechnet er schiesst ein Traumtor: Geht es Spielern, die GC verlassen, einfach besser?
Michael Frey trifft per Fallrückzieher, Nestory Irankunda wird für 15 Millionen Euro transferiert, und auch anderen früheren GC-Spielern ergeht es fabelhaft. Aber längst nicht allen.
Er muss selbst etwas lachen, er war ja nie für die grossen Kunststücke zuständig im Fussball, dieser Michael Frey. Rasenmäher wurde er auch schon genannt.
Und nun vollführt er, ausgerechnet dieser Kämpfer, den man als Gegenspieler kaum mögen kann, einen Fallrückzieher. In hohem Bogen fliegt der Ball ins Tor. Und weil es gerade gut läuft bei Frey, ist dieses Tor schon sein zweites. Eingewechselt und seinen Verein zum Sieg geschossen, Frey wird zum Spieler der Partie gewählt. Ein solches Tor habe er noch nie erzielt, sagt er danach. Der Berner ist angekommen in der höchsten Spielkasse Belgiens. Zum zweiten Mal, er war schon zwischen 2021 und 2024 bei Royal Antwerpen.
Welch Wiederaufstieg, könnte man nun sagen. Schliesslich ist der 32-jährige Frey ein Spieler, der letzte Saison in 16 Spielen zwei Tore für GC schoss. Sich mit Verletzungen herumschlug und am Ende den Vertrag auflösen liess. Ein teures Missverständnis für die Grasshoppers, deren neue Besitzer froh sind, einen hohen Lohn weniger zahlen zu müssen.
Es wird sich zeigen, ob Frey in Belgien noch einmal so durchstartet wie in seiner ersten Saison, als er 24 Tore schoss. Aber nicht erst mit seinem zweiten Debüt bei Antwerpen ist ein Muster erkennbar: Ehemaligen GC-Spielern scheint es anderswo besser zu gehen.
Die Aufstiege von Irankunda, Seko und Paskotsi
Man muss sich nur einmal Nestory Irankunda anschauen, den Australier, der in der Rückrunde der Saison 2024/25 von Bayern München an GC ausgeliehen war, anfangs mit seinem Tempo verblüffte, dann aber doch nur ein Tor schoss. Er wechselte zu Watford, traf kürzlich bei der WM und wurde nun für 15 Millionen Euro zu Sporting Lissabon transferiert.
Ja, auch Sven Köhler geht es hervorragend, er ist nach seiner Vertragsauflösung zwar vereinslos, aber wie er auf Linkedin verkündet, ist wirklich alles wunderbar gewesen, als der neue GC-Präsident Ludovic Deléchat ihn über die ihn betreffenden Pläne informierte. Die Kombination aus Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt habe ihn beeindruckt, schreibt Köhler.
Dann sind da Ayumu Seko oder Maksim Paskotsi, die GC im Sommer 2025 verliessen. Seko verfünffachte bei Le Havre in der französischen Ligue 1 seinen Marktwert, weil er fast jedes Spiel absolvierte. Er gehörte gar zu Japans WM-Aufgebot. Paskotsi ist bei Gent in Belgien Stammspieler und siebenmal so viel wert wie zum Zeitpunkt, als er noch bei GC war.
Elmin Rastoder, Fabio Fehr und Jan Bamert wurden im Frühjahr mit dem FC Thun sensationell Meister, Marvin Keller, einst GC-Junior, ist Stammgoalie bei YB und gehörte zu Murat Yakins WM-Aufgebot. Toti Gomes, der während der GC-Partnerschaft mit den Wolverhampton Wanderers in Zürich war, ist zum portugiesischen Nationalspieler geworden, Haris Tabakovic zum Bundesliga-Stürmer, der neu für Red Bull Salzburg spielt.
GC: Ex-Spieler in den Weiten des asiatischen und des europäischen Fussballs
Dort versucht sich nach drei Saisons mit Basel und dem Double aus Meisterschaft und Cup 2024/25 auch Dominik Schmid. GC, das wichtige Sprungbrett für die grosse Karriere?
Nun, es ist dann wohl doch nicht ganz so einfach: Dirk Abels hat es nach Vietnam verschlagen, Tsiy Ndenge nach Indonesien, Meritan Shabani nach Malaysia, Asumah Abubakar nach Aserbaidschan. Giotto Morandi steht bei Servette auf dem Abstellgleis, Francis Momoh reichte letzte Saison nicht für den FC Winterthur, der in die Challenge League abstieg.
Bendeguz Bolla (Rapid Wien), Dorian Babunski (Nyiregyhaza Spartacus in Ungarn) oder André Moreira (CFR Cluj in Rumänien) sind in den Weiten des europäischen Fussballs gelandet, Hayao Kawabe spielt längst wieder in Japan. Nikola Gjorgjev ist nach einem Abstecher nach Portugal gerade zu Neuchâtel Xamax gewechselt, Noah Loosli ist nach drei Jahren bei Bochum vereinslos. Kaly Sène war in Lausanne gut, bei Middlesbrough weniger, nun wird es spannend, zu sehen, wie er sich bei den Young Boys schlägt.
Bankdrücker oder Torschützenkönig: Für einen ehemaligen GC-Spieler wie ihn ist offenbar einfach alles möglich.
Ausgerechnet er schiesst ein Traumtor: Geht es Spielern, die GC verlassen, einfach besser?
Michael Frey trifft per Fallrückzieher, Nestory Irankunda wird für 15 Millionen Euro transferiert, und auch anderen früheren GC-Spielern ergeht es fabelhaft. Aber längst nicht allen.
Er muss selbst etwas lachen, er war ja nie für die grossen Kunststücke zuständig im Fussball, dieser Michael Frey. Rasenmäher wurde er auch schon genannt.
Und nun vollführt er, ausgerechnet dieser Kämpfer, den man als Gegenspieler kaum mögen kann, einen Fallrückzieher. In hohem Bogen fliegt der Ball ins Tor. Und weil es gerade gut läuft bei Frey, ist dieses Tor schon sein zweites. Eingewechselt und seinen Verein zum Sieg geschossen, Frey wird zum Spieler der Partie gewählt. Ein solches Tor habe er noch nie erzielt, sagt er danach. Der Berner ist angekommen in der höchsten Spielkasse Belgiens. Zum zweiten Mal, er war schon zwischen 2021 und 2024 bei Royal Antwerpen.
Welch Wiederaufstieg, könnte man nun sagen. Schliesslich ist der 32-jährige Frey ein Spieler, der letzte Saison in 16 Spielen zwei Tore für GC schoss. Sich mit Verletzungen herumschlug und am Ende den Vertrag auflösen liess. Ein teures Missverständnis für die Grasshoppers, deren neue Besitzer froh sind, einen hohen Lohn weniger zahlen zu müssen.
Es wird sich zeigen, ob Frey in Belgien noch einmal so durchstartet wie in seiner ersten Saison, als er 24 Tore schoss. Aber nicht erst mit seinem zweiten Debüt bei Antwerpen ist ein Muster erkennbar: Ehemaligen GC-Spielern scheint es anderswo besser zu gehen.
Die Aufstiege von Irankunda, Seko und Paskotsi
Man muss sich nur einmal Nestory Irankunda anschauen, den Australier, der in der Rückrunde der Saison 2024/25 von Bayern München an GC ausgeliehen war, anfangs mit seinem Tempo verblüffte, dann aber doch nur ein Tor schoss. Er wechselte zu Watford, traf kürzlich bei der WM und wurde nun für 15 Millionen Euro zu Sporting Lissabon transferiert.
Ja, auch Sven Köhler geht es hervorragend, er ist nach seiner Vertragsauflösung zwar vereinslos, aber wie er auf Linkedin verkündet, ist wirklich alles wunderbar gewesen, als der neue GC-Präsident Ludovic Deléchat ihn über die ihn betreffenden Pläne informierte. Die Kombination aus Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt habe ihn beeindruckt, schreibt Köhler.
Dann sind da Ayumu Seko oder Maksim Paskotsi, die GC im Sommer 2025 verliessen. Seko verfünffachte bei Le Havre in der französischen Ligue 1 seinen Marktwert, weil er fast jedes Spiel absolvierte. Er gehörte gar zu Japans WM-Aufgebot. Paskotsi ist bei Gent in Belgien Stammspieler und siebenmal so viel wert wie zum Zeitpunkt, als er noch bei GC war.
Elmin Rastoder, Fabio Fehr und Jan Bamert wurden im Frühjahr mit dem FC Thun sensationell Meister, Marvin Keller, einst GC-Junior, ist Stammgoalie bei YB und gehörte zu Murat Yakins WM-Aufgebot. Toti Gomes, der während der GC-Partnerschaft mit den Wolverhampton Wanderers in Zürich war, ist zum portugiesischen Nationalspieler geworden, Haris Tabakovic zum Bundesliga-Stürmer, der neu für Red Bull Salzburg spielt.
GC: Ex-Spieler in den Weiten des asiatischen und des europäischen Fussballs
Dort versucht sich nach drei Saisons mit Basel und dem Double aus Meisterschaft und Cup 2024/25 auch Dominik Schmid. GC, das wichtige Sprungbrett für die grosse Karriere?
Nun, es ist dann wohl doch nicht ganz so einfach: Dirk Abels hat es nach Vietnam verschlagen, Tsiy Ndenge nach Indonesien, Meritan Shabani nach Malaysia, Asumah Abubakar nach Aserbaidschan. Giotto Morandi steht bei Servette auf dem Abstellgleis, Francis Momoh reichte letzte Saison nicht für den FC Winterthur, der in die Challenge League abstieg.
Bendeguz Bolla (Rapid Wien), Dorian Babunski (Nyiregyhaza Spartacus in Ungarn) oder André Moreira (CFR Cluj in Rumänien) sind in den Weiten des europäischen Fussballs gelandet, Hayao Kawabe spielt längst wieder in Japan. Nikola Gjorgjev ist nach einem Abstecher nach Portugal gerade zu Neuchâtel Xamax gewechselt, Noah Loosli ist nach drei Jahren bei Bochum vereinslos. Kaly Sène war in Lausanne gut, bei Middlesbrough weniger, nun wird es spannend, zu sehen, wie er sich bei den Young Boys schlägt.
Bankdrücker oder Torschützenkönig: Für einen ehemaligen GC-Spieler wie ihn ist offenbar einfach alles möglich.
- Lion King
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Re: Wo sind sie jetzt?
Bara Ndiaye hat bei Bayern einen Fünfjahres-Vertrag unterschrieben
-
Giovanni1886
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Re: Wo sind sie jetzt?
Unglaublich, Michi Frey hat bereits im ersten Spiel für Antwerpen, gleichviele Tore erzielt, wie bei uns in 16 Spielen.JKF hat geschrieben: ↑10.08.26 @ 17:12 Artikel von heute aus dem Tagi:
Ausgerechnet er schiesst ein Traumtor: Geht es Spielern, die GC verlassen, einfach besser?
Michael Frey trifft per Fallrückzieher, Nestory Irankunda wird für 15 Millionen Euro transferiert, und auch anderen früheren GC-Spielern ergeht es fabelhaft. Aber längst nicht allen.
Er muss selbst etwas lachen, er war ja nie für die grossen Kunststücke zuständig im Fussball, dieser Michael Frey. Rasenmäher wurde er auch schon genannt.
Und nun vollführt er, ausgerechnet dieser Kämpfer, den man als Gegenspieler kaum mögen kann, einen Fallrückzieher. In hohem Bogen fliegt der Ball ins Tor. Und weil es gerade gut läuft bei Frey, ist dieses Tor schon sein zweites. Eingewechselt und seinen Verein zum Sieg geschossen, Frey wird zum Spieler der Partie gewählt. Ein solches Tor habe er noch nie erzielt, sagt er danach. Der Berner ist angekommen in der höchsten Spielkasse Belgiens. Zum zweiten Mal, er war schon zwischen 2021 und 2024 bei Royal Antwerpen.
Welch Wiederaufstieg, könnte man nun sagen. Schliesslich ist der 32-jährige Frey ein Spieler, der letzte Saison in 16 Spielen zwei Tore für GC schoss. Sich mit Verletzungen herumschlug und am Ende den Vertrag auflösen liess. Ein teures Missverständnis für die Grasshoppers, deren neue Besitzer froh sind, einen hohen Lohn weniger zahlen zu müssen.
Es wird sich zeigen, ob Frey in Belgien noch einmal so durchstartet wie in seiner ersten Saison, als er 24 Tore schoss. Aber nicht erst mit seinem zweiten Debüt bei Antwerpen ist ein Muster erkennbar: Ehemaligen GC-Spielern scheint es anderswo besser zu gehen.
Die Aufstiege von Irankunda, Seko und Paskotsi
Man muss sich nur einmal Nestory Irankunda anschauen, den Australier, der in der Rückrunde der Saison 2024/25 von Bayern München an GC ausgeliehen war, anfangs mit seinem Tempo verblüffte, dann aber doch nur ein Tor schoss. Er wechselte zu Watford, traf kürzlich bei der WM und wurde nun für 15 Millionen Euro zu Sporting Lissabon transferiert.
Ja, auch Sven Köhler geht es hervorragend, er ist nach seiner Vertragsauflösung zwar vereinslos, aber wie er auf Linkedin verkündet, ist wirklich alles wunderbar gewesen, als der neue GC-Präsident Ludovic Deléchat ihn über die ihn betreffenden Pläne informierte. Die Kombination aus Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt habe ihn beeindruckt, schreibt Köhler.
Dann sind da Ayumu Seko oder Maksim Paskotsi, die GC im Sommer 2025 verliessen. Seko verfünffachte bei Le Havre in der französischen Ligue 1 seinen Marktwert, weil er fast jedes Spiel absolvierte. Er gehörte gar zu Japans WM-Aufgebot. Paskotsi ist bei Gent in Belgien Stammspieler und siebenmal so viel wert wie zum Zeitpunkt, als er noch bei GC war.
Elmin Rastoder, Fabio Fehr und Jan Bamert wurden im Frühjahr mit dem FC Thun sensationell Meister, Marvin Keller, einst GC-Junior, ist Stammgoalie bei YB und gehörte zu Murat Yakins WM-Aufgebot. Toti Gomes, der während der GC-Partnerschaft mit den Wolverhampton Wanderers in Zürich war, ist zum portugiesischen Nationalspieler geworden, Haris Tabakovic zum Bundesliga-Stürmer, der neu für Red Bull Salzburg spielt.
GC: Ex-Spieler in den Weiten des asiatischen und des europäischen Fussballs
Dort versucht sich nach drei Saisons mit Basel und dem Double aus Meisterschaft und Cup 2024/25 auch Dominik Schmid. GC, das wichtige Sprungbrett für die grosse Karriere?
Nun, es ist dann wohl doch nicht ganz so einfach: Dirk Abels hat es nach Vietnam verschlagen, Tsiy Ndenge nach Indonesien, Meritan Shabani nach Malaysia, Asumah Abubakar nach Aserbaidschan. Giotto Morandi steht bei Servette auf dem Abstellgleis, Francis Momoh reichte letzte Saison nicht für den FC Winterthur, der in die Challenge League abstieg.
Bendeguz Bolla (Rapid Wien), Dorian Babunski (Nyiregyhaza Spartacus in Ungarn) oder André Moreira (CFR Cluj in Rumänien) sind in den Weiten des europäischen Fussballs gelandet, Hayao Kawabe spielt längst wieder in Japan. Nikola Gjorgjev ist nach einem Abstecher nach Portugal gerade zu Neuchâtel Xamax gewechselt, Noah Loosli ist nach drei Jahren bei Bochum vereinslos. Kaly Sène war in Lausanne gut, bei Middlesbrough weniger, nun wird es spannend, zu sehen, wie er sich bei den Young Boys schlägt.
Bankdrücker oder Torschützenkönig: Für einen ehemaligen GC-Spieler wie ihn ist offenbar einfach alles möglich.
Hier ist das Video:
https://youtu.be/vb225UrAu9Y?si=lhJo6Wki7GaGfnTO
- yoda
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- Wohnort: Dagobah
Re: Wo sind sie jetzt?
Wenn man die letzten Berichte liest, kommt einem das grosse Kotzen. Entfalten kann sich bei uns keiner. Da wirst du eher zusammengefaltet.
yoda: Forumslegende und Chefarchivar / Verliehenes Label: Mensch mit internationaler Geschichte
- Graf Ray
- Beiträge: 1504
- Registriert: 28.08.20 @ 9:17
Re: Wo sind sie jetzt?
Schon unglaublich... nicht zu vergessen einen Remo Freuler welcher bei uns nicht genügt hat.... the list is long
Wenn DAS die Lösung ist, hätte ich gern mein Problem zurück
- long_beach
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- Registriert: 27.10.06 @ 9:56
Re: Wo sind sie jetzt?
Alter Falter!
Noch zwei, drei gestandene Spieler und wir haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun 
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lukas1886
- Beiträge: 390
- Registriert: 28.04.09 @ 11:22
Re: Wo sind sie jetzt?
Das zeigt einfach einmal mehr, dass bei uns die Qualität im Verein fehlt. Marktwert und gute Historie bringt nur bedingt etwas, wenn in Niederhasli die Rahmenbedingungen für eine gute Entwicklung fehlen. Die Niederlagen en masse tragen dann den Rest zu bei. Wie sollen sich Spieler in solch einem negativen Umfeld auch entwickeln…