interessantes interview. leider ging dabei das thema des teamgeists etwas unter, hätte mich wunder genommen, was vero zum thema teamspirit bei gc meint.
Wenn sich Aarau und GC heute Abend im Cup duellieren, ist das auch ein Treffen der Emotionen. Zwei Protagonisten, die in der letzten Saison noch beim Gegner spielten, sprechen von einer speziellen Partie.
Auf Aarauer Seite spielt Davide Callà, der noch in der vergangenen Saison für die Hoppers auf Torjagd ging. Für GC stürmt Shkelzen Gashi, der in der letzten Spielzeit noch Torgarant im Brügglifeld war, dann aber für den in Zürich nicht mehr erwünschten Callà verpflichtet wurde. «Die Enttäuschung war natürlich riesengross, als mir der neue GC-Trainer Uli Forte und der neue Sportchef Dragan Rapic nach vier Jahren eröffneten, dass man mir nicht mehr zutraue, mein einstiges Leistungsniveau noch einmal zu erreichen», sagt Callà gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Deshalb habe es auch keine Vertragsverlängerung gegeben. «Erstmals in meiner Karriere wurde ich von einem Club nicht mehr gebraucht. Ich musste mich neu orientieren», sagt Callà. Das sei bitter und anfänglich ein Frust, aber auch die Motivation dafür gewesen, es noch einmal allen zu zeigen. «Auch jenen, die nicht mehr an mich geglaubt und mich bereits abgeschrieben haben.»
Callà zeichnet für die Aarauer Erfolge
Groll verspürt Callà auf GC indes nicht. «Nein, überhaupt nicht. Im Fussball werden und müssen Entscheidungen gefällt werden. Das gehört zum Geschäft, ich bin Profi genug, um das zu wissen.» Er gesteht sich ein, dass er sich damals aufgrund diverser Verletzungen auch nicht mehr wirklich habe aufdrängen können. «Die Leistungen stimmten nicht mehr, das war ein Fakt.» Inzwischen hat Callà wieder zu seinem einstigen Leistungsniveau zurückgefunden. Dass der FC Aarau als Leader der Challenge League grüsst, ist vorwiegend Callà zu verdanken. Der Stürmer hat bisher zehn Tore und ebenso viele Assists gebucht. Der Club reagierte und verlängerte den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2015. «Aarau hat mir nach der Trennung von GC eine neue Chance gegeben, und dafür bin ich dem Verein und Trainer René Weiler sehr dankbar. Ich bin froh, dass ich dieses Vertrauen bisher mit Leistung zurückgeben konnte.»
«Die Chance des Aussenseiters nutzen»
Für den ehemaligen Hopper ist GC als Spitzenreiter der Super League in dieser Cuppartie der klare Favorit. Man wolle aber die Chance des krassen Aussenseiters nutzen und dem oberklassigen Gegner das Leben so schwer wie möglich machen. In der letzten Runde schaltete Aarau mit dem FC St. Gallen bereits einen Vertreter der Super League aus. «Ich stufe GC aber noch stärker ein. Die Mannschaft hat sich unter Uli Forte enorm entwickelt. Ich habe die Zürcher am Sonntag im Spiel gegen Basel am TV gesehen. Die Leistung hat mich enorm beeindruckt. Die Hoppers sind sehr stabil und haben als grossen Rückhalt mit Roman Bürki einen der besten Torhüter des Landes.» Callà pflegt noch regelmässigen Kontakt zu ehemaligen Teamkollegen aus Zürich. «Von Roman Bürki, Vero Salatic, Amir Abrashi und Moritz Bauer höre ich oft. Wir tauschen uns auch per SMS regelmässig aus.»
Gashi wünscht Aarau den Aufstieg
Auch GC-Torjäger Shkelzen Gashi spricht von einem sehr speziellen Spiel. «Ich hatte in Aarau unter Trainer René Weiler eine tolle und erfolgreiche Zeit», erinnert er sich mit Freuden und gerne ans Brügglifeld zurück. In der Tat: Gashi hat in der vergangenen Saison mit den Spielen in der Barrage gegen Sion insgesamt 18 Tore und 17 Assists gebucht. «Leider hat es zum Aufstieg nicht gereicht.» Auch in dieser Saison traut er dem FCA die Rückkehr ins Oberhaus zu. «Ich wünsche es dem Club, meinen ehemaligen Teamkollegen, den Fans und der ganzen Region, dass es diesmal endlich klappt.» Aarau sei ein Schweizer Traditionsverein, der in die oberste Liga des Landes gehöre. «Ich habe noch Freunde in der Mannschaft. Zu Remo Staubli habe ich ein spezielles Verhältnis, er ist ein Jugendfreund.»
«Wir sind gewarnt»
Gashi war in dieser Saison vom Pech verfolgt. Zwei Verletzungen warfen ihn zurück. Nach einem Bänderriss im Fussgelenk gab er am vergangenen Sonntag im Spitzenkampf in Basel als Joker sein Comeback. Er fügte sich sofort nahtlos ein und fiel durch sein aggressives Spiel auf. «Im Fussball muss man sich wehren. Ich war froh, dass ich endlich wieder auf dem Platz stand.» Im Cup erwartet Gashi einen kampfstarken Gegner. «Wir sind gewarnt. Aarau ist Leader der Challenge League und hat mit St. Gallen zuletzt einen Gegner aus der Super League ausgeschaltet. Wir müssen das Spiel sehr konzentriert angehen und auch kämpferisch dagegenhalten.»
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.
Noch im Januar hätte Toko (22) beim Afrika Cup für den Kongo auflaufen können. Er tat es nicht. Heute erklärt der Doppelbürger und Shooting Star von GC: ''Bei einem nächsten Aufgebot würde ich diesem wohl Folge leisten.'' Die Hintergründe.
sport_ch hat geschrieben:Herz und Verstand: Toko will für Kongo ran
Noch im Januar hätte Toko (22) beim Afrika Cup für den Kongo auflaufen können. Er tat es nicht. Heute erklärt der Doppelbürger und Shooting Star von GC: ''Bei einem nächsten Aufgebot würde ich diesem wohl Folge leisten.'' Die Hintergründe.
Die richtige Entscheidung, wenn man mich fragt. Ämel besser als nach einem allfälligen Spiel gegen die Demokratische Republik Kongo dem Kongolesischen Volk auf Knien Entschuldigungsbriefe zu schreiben.