neuer Hardturm kommt nun doch, aber...

Alles rund um den Grasshopper Club Zürich
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Super Hopper
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#3191 Beitrag von Super Hopper »

Pyramus hat geschrieben:genau das ist eben falsch. die anwohner sind mal für mal, vor jeder instanz in der hauptsache unterlegen. zu letzt wurde ihnen vom bundesgericht gar das rechtsschutzinteresse abgesprochen. das sagt einiges.

zwar ist das es das gute recht von jedermann, rechtsmittel zu ergreifen. wenn aber beweggrund des ergreifens des rechtsmittels und der schutzgedanke des rechtsmittels nicht übereinstimmen, dann ist das nichts anderes als rechtsmissbrauch. den anwohnern war es doch von anfang an Sch* egal, ob das stadion nun 50cm ins grundwasser ragt oder nicht, wieviel fahrten erlaubt sind, da die zufahrt ins stadion ohnehin gar nicht durch ihr quartier führt oder was für einen schatten das stadion wirft, da die allermeisten ohnehin im schatten anderer gebäude liegen. es ging ihnen einzig und allein um die verhinderung dieses projekts, eines projekts, welches notabene die baulichen vorschriften erwiesenermassen eingehalten hat. ich finde es sehr bedenklich, dass ein grossprojekt durch zermürbungstaktik zu fall gebracht werden kann, obwohl es alle anforderungen erfüllt.

dennoch sind heute alle gewinner (abgesehen von den architekten meili und peter), wir, weil wir ein reines fussballstadion ohne mantelnutzung, ohne gewinnmaximierende stadionbetreiberin bekommen und die anwohner, weil sie das das projekt verhindern konnten. zu gönnen ist ihnen das aber nicht.
Gehe mit dir gleich, habe mich wohl zu unklar ausgedrückt. Natürlich waren die Ausreden nur Alibi und schlussendlich wollten sie dieses Stadion nicht. Das aber aus guten Gründen, da das Stadion samt Mantelnutzung nun mal einfach völlig übertrieben war. Sie haben einfach ihre Möglichkeiten ausgenutzt, auch wenn diese in diesem Fall 'missbraucht' wurden. Was wollen sie aber anderes machen?
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Alex Miamorsch
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#3192 Beitrag von Alex Miamorsch »

Pyramus hat geschrieben:genau das ist eben falsch. die anwohner sind mal für mal, vor jeder instanz in der hauptsache unterlegen. zu letzt wurde ihnen vom bundesgericht gar das rechtsschutzinteresse abgesprochen. das sagt einiges.

zwar ist das es das gute recht von jedermann, rechtsmittel zu ergreifen. wenn aber beweggrund des ergreifens des rechtsmittels und der schutzgedanke des rechtsmittels nicht übereinstimmen, dann ist das nichts anderes als rechtsmissbrauch. den anwohnern war es doch von anfang an Sch* egal, ob das stadion nun 50cm ins grundwasser ragt oder nicht, wieviel fahrten erlaubt sind, da die zufahrt ins stadion ohnehin gar nicht durch ihr quartier führt oder was für einen schatten das stadion wirft, da die allermeisten ohnehin im schatten anderer gebäude liegen. es ging ihnen einzig und allein um die verhinderung dieses projekts, eines projekts, welches notabene die baulichen vorschriften erwiesenermassen eingehalten hat. ich finde es sehr bedenklich, dass ein grossprojekt durch zermürbungstaktik zu fall gebracht werden kann, obwohl es alle anforderungen erfüllt.

dennoch sind heute alle gewinner (abgesehen von den architekten meili und peter), wir, weil wir ein reines fussballstadion ohne mantelnutzung, ohne gewinnmaximierende stadionbetreiberin bekommen und die anwohner, weil sie das das projekt verhindern konnten. zu gönnen ist ihnen das aber nicht.
Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?

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Super Hopper
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#3193 Beitrag von Super Hopper »

swisspilot hat geschrieben:WORD... wobei die Aussicht noch 5 - 6 Jahre im Schlachthof-Kühlschrank zu verbringen alles andere als ein Gewinn ist...
Ansonsten wären wir ja schon nächste Saison im 5Eck gewesen, gell?
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1886_Ewige Treue
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#3194 Beitrag von 1886_Ewige Treue »

hoffe die Anwohner haben sich in der Zwischenzeit nicht an das schattenlose Leben und die freie Aussicht gewöhnt.

Gibts schon eine Warteliste für die Wohnungen auf dem Areal?

Ansonsten einfach nur http://www.youtube.com/watch?v=XW0Y4s4GScw

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I_H_G
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#3195 Beitrag von I_H_G »

Alex Miamorsch hat geschrieben:Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?
Unabhängig davon, ob das Projekt überdimensioniert war oder nicht (gut oder schlecht für uns, diese Diskussion mal aussen vor gelassen), die Zwängerei der Anwohner hatte nie zum Ziel vor Gericht Recht zu erhalten, sondern einzig und allein das was jetzt eingetreten ist:

Sprich solange zu rekurrieren und damit das Ganze so lange herauszuzögern, bis dass Ganze Projekt keinen Sinn mehr macht. In diesem Sinne haben sie ihr Ziel errreicht.

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Super Hopper
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#3196 Beitrag von Super Hopper »

I_H_G hat geschrieben:
Alex Miamorsch hat geschrieben:Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?
Unabhängig davon, ob das Projekt überdimensioniert war oder nicht (gut oder schlecht für uns, diese Diskussion mal aussen vor gelassen), die Zwängerei der Anwohner hatte nie zum Ziel vor Gericht Recht zu erhalten, sondern einzig und allein das was jetzt eingetreten ist:

Sprich solange zu rekurrieren und damit das Ganze so lange herauszuzögern, bis dass Ganze Projekt keinen Sinn mehr macht. In diesem Sinne haben sie ihr Ziel errreicht.
Das habe ich 4 Beiträge weiter oben bereits geschrieben. Aber schön, dass du auch ins Forum schreibst, hallo an dieser Stelle! Falls du ein PC Profi bist, bitte schau doch kurz in den Offtopic Bereich, da könntest du einen anderen User vielleicht weiter helfen!

Beste Grüsse, Super Hopper
Zuletzt geändert von Super Hopper am 04.06.09 @ 11:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Lion King
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#3197 Beitrag von Lion King »

Fussball soll diesmal früher einbezogen werden

«Wir von GC glauben zu 100 Prozent an das neue Projekt», sagt Martin Blaser vom Grasshopper Club Zürich. Er kritisiert, dass die Hauptnutzung, der Fussball, zuerst viel zu spät eingebunden worden sei. Mit dem neuen Projekt sei das anders und er freue sich auf das neue Stadion, das für den Fussball und für Zürich wichtig sei, sagt Blaser.

«Für uns war es nicht überraschend, als wir Anfang Woche darüber informiert wurden, dass das Projekt abgebrochen wird», sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa. Sorgen bereitet ihm der Zeitplan. «Ich hoffe, dass sich die Anwohner nicht wieder querstellen.» .

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Lord_brunskus
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#3198 Beitrag von Lord_brunskus »

Schönwetterfussballer hat geschrieben:herrlich sind schon wieder die von der materie nichts verstehenden kommentarschreiber auf der blick-seite

besonders zu beachten gilt es einen gewissen pascal meier mit seinem arroganten basler-humor, geschrieben um 10:37
Da haben wir aber auch Kenner die Wissen was Zürich braucht. Zum Beispiel wollen die ein 50'000er Stadion!

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Pyramus
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#3199 Beitrag von Pyramus »

Alex Miamorsch hat geschrieben:
Pyramus hat geschrieben:genau das ist eben falsch. die anwohner sind mal für mal, vor jeder instanz in der hauptsache unterlegen. zu letzt wurde ihnen vom bundesgericht gar das rechtsschutzinteresse abgesprochen. das sagt einiges.

zwar ist das es das gute recht von jedermann, rechtsmittel zu ergreifen. wenn aber beweggrund des ergreifens des rechtsmittels und der schutzgedanke des rechtsmittels nicht übereinstimmen, dann ist das nichts anderes als rechtsmissbrauch. den anwohnern war es doch von anfang an Sch* egal, ob das stadion nun 50cm ins grundwasser ragt oder nicht, wieviel fahrten erlaubt sind, da die zufahrt ins stadion ohnehin gar nicht durch ihr quartier führt oder was für einen schatten das stadion wirft, da die allermeisten ohnehin im schatten anderer gebäude liegen. es ging ihnen einzig und allein um die verhinderung dieses projekts, eines projekts, welches notabene die baulichen vorschriften erwiesenermassen eingehalten hat. ich finde es sehr bedenklich, dass ein grossprojekt durch zermürbungstaktik zu fall gebracht werden kann, obwohl es alle anforderungen erfüllt.

dennoch sind heute alle gewinner (abgesehen von den architekten meili und peter), wir, weil wir ein reines fussballstadion ohne mantelnutzung, ohne gewinnmaximierende stadionbetreiberin bekommen und die anwohner, weil sie das das projekt verhindern konnten. zu gönnen ist ihnen das aber nicht.
Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?
ist der grund denn die sorge um den grundwasserspiegel?
Jürg Meier, NZZ, 30.5.2007 hat geschrieben:Treffen wir einen Gleichgesinnten, fachsimpeln wir im Flüsterton. Fernsehübertragungen von GC-Spielen begehen wir in abgedunktelten Wohnungen, als wären es konspirative Treffen.

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Alex Miamorsch
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#3200 Beitrag von Alex Miamorsch »

Pyramus hat geschrieben:
Alex Miamorsch hat geschrieben:
Pyramus hat geschrieben:genau das ist eben falsch. die anwohner sind mal für mal, vor jeder instanz in der hauptsache unterlegen. zu letzt wurde ihnen vom bundesgericht gar das rechtsschutzinteresse abgesprochen. das sagt einiges.

zwar ist das es das gute recht von jedermann, rechtsmittel zu ergreifen. wenn aber beweggrund des ergreifens des rechtsmittels und der schutzgedanke des rechtsmittels nicht übereinstimmen, dann ist das nichts anderes als rechtsmissbrauch. den anwohnern war es doch von anfang an Sch* egal, ob das stadion nun 50cm ins grundwasser ragt oder nicht, wieviel fahrten erlaubt sind, da die zufahrt ins stadion ohnehin gar nicht durch ihr quartier führt oder was für einen schatten das stadion wirft, da die allermeisten ohnehin im schatten anderer gebäude liegen. es ging ihnen einzig und allein um die verhinderung dieses projekts, eines projekts, welches notabene die baulichen vorschriften erwiesenermassen eingehalten hat. ich finde es sehr bedenklich, dass ein grossprojekt durch zermürbungstaktik zu fall gebracht werden kann, obwohl es alle anforderungen erfüllt.

dennoch sind heute alle gewinner (abgesehen von den architekten meili und peter), wir, weil wir ein reines fussballstadion ohne mantelnutzung, ohne gewinnmaximierende stadionbetreiberin bekommen und die anwohner, weil sie das das projekt verhindern konnten. zu gönnen ist ihnen das aber nicht.
Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?
ist der grund denn die sorge um den grundwasserspiegel?
Ich denke nicht. Aber du sprichst Ihnen in deinem Beitrag jegliche Beweggründe ab.

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