Gehe mit dir gleich, habe mich wohl zu unklar ausgedrückt. Natürlich waren die Ausreden nur Alibi und schlussendlich wollten sie dieses Stadion nicht. Das aber aus guten Gründen, da das Stadion samt Mantelnutzung nun mal einfach völlig übertrieben war. Sie haben einfach ihre Möglichkeiten ausgenutzt, auch wenn diese in diesem Fall 'missbraucht' wurden. Was wollen sie aber anderes machen?Pyramus hat geschrieben:genau das ist eben falsch. die anwohner sind mal für mal, vor jeder instanz in der hauptsache unterlegen. zu letzt wurde ihnen vom bundesgericht gar das rechtsschutzinteresse abgesprochen. das sagt einiges.
zwar ist das es das gute recht von jedermann, rechtsmittel zu ergreifen. wenn aber beweggrund des ergreifens des rechtsmittels und der schutzgedanke des rechtsmittels nicht übereinstimmen, dann ist das nichts anderes als rechtsmissbrauch. den anwohnern war es doch von anfang an Sch* egal, ob das stadion nun 50cm ins grundwasser ragt oder nicht, wieviel fahrten erlaubt sind, da die zufahrt ins stadion ohnehin gar nicht durch ihr quartier führt oder was für einen schatten das stadion wirft, da die allermeisten ohnehin im schatten anderer gebäude liegen. es ging ihnen einzig und allein um die verhinderung dieses projekts, eines projekts, welches notabene die baulichen vorschriften erwiesenermassen eingehalten hat. ich finde es sehr bedenklich, dass ein grossprojekt durch zermürbungstaktik zu fall gebracht werden kann, obwohl es alle anforderungen erfüllt.
dennoch sind heute alle gewinner (abgesehen von den architekten meili und peter), wir, weil wir ein reines fussballstadion ohne mantelnutzung, ohne gewinnmaximierende stadionbetreiberin bekommen und die anwohner, weil sie das das projekt verhindern konnten. zu gönnen ist ihnen das aber nicht.
neuer Hardturm kommt nun doch, aber...
- Super Hopper
- Beiträge: 4513
- Registriert: 29.05.07 @ 9:44
Obacht, ich bin der Super Hopper!
- Alex Miamorsch
- Beiträge: 6745
- Registriert: 20.03.05 @ 22:02
- Wohnort: Zürich
Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?Pyramus hat geschrieben:genau das ist eben falsch. die anwohner sind mal für mal, vor jeder instanz in der hauptsache unterlegen. zu letzt wurde ihnen vom bundesgericht gar das rechtsschutzinteresse abgesprochen. das sagt einiges.
zwar ist das es das gute recht von jedermann, rechtsmittel zu ergreifen. wenn aber beweggrund des ergreifens des rechtsmittels und der schutzgedanke des rechtsmittels nicht übereinstimmen, dann ist das nichts anderes als rechtsmissbrauch. den anwohnern war es doch von anfang an Sch* egal, ob das stadion nun 50cm ins grundwasser ragt oder nicht, wieviel fahrten erlaubt sind, da die zufahrt ins stadion ohnehin gar nicht durch ihr quartier führt oder was für einen schatten das stadion wirft, da die allermeisten ohnehin im schatten anderer gebäude liegen. es ging ihnen einzig und allein um die verhinderung dieses projekts, eines projekts, welches notabene die baulichen vorschriften erwiesenermassen eingehalten hat. ich finde es sehr bedenklich, dass ein grossprojekt durch zermürbungstaktik zu fall gebracht werden kann, obwohl es alle anforderungen erfüllt.
dennoch sind heute alle gewinner (abgesehen von den architekten meili und peter), wir, weil wir ein reines fussballstadion ohne mantelnutzung, ohne gewinnmaximierende stadionbetreiberin bekommen und die anwohner, weil sie das das projekt verhindern konnten. zu gönnen ist ihnen das aber nicht.
- Super Hopper
- Beiträge: 4513
- Registriert: 29.05.07 @ 9:44
- 1886_Ewige Treue
- Beiträge: 1109
- Registriert: 24.03.07 @ 23:45
hoffe die Anwohner haben sich in der Zwischenzeit nicht an das schattenlose Leben und die freie Aussicht gewöhnt.
Gibts schon eine Warteliste für die Wohnungen auf dem Areal?
Ansonsten einfach nur http://www.youtube.com/watch?v=XW0Y4s4GScw
Gibts schon eine Warteliste für die Wohnungen auf dem Areal?
Ansonsten einfach nur http://www.youtube.com/watch?v=XW0Y4s4GScw
Unabhängig davon, ob das Projekt überdimensioniert war oder nicht (gut oder schlecht für uns, diese Diskussion mal aussen vor gelassen), die Zwängerei der Anwohner hatte nie zum Ziel vor Gericht Recht zu erhalten, sondern einzig und allein das was jetzt eingetreten ist:Alex Miamorsch hat geschrieben:Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?
Sprich solange zu rekurrieren und damit das Ganze so lange herauszuzögern, bis dass Ganze Projekt keinen Sinn mehr macht. In diesem Sinne haben sie ihr Ziel errreicht.
- Super Hopper
- Beiträge: 4513
- Registriert: 29.05.07 @ 9:44
Das habe ich 4 Beiträge weiter oben bereits geschrieben. Aber schön, dass du auch ins Forum schreibst, hallo an dieser Stelle! Falls du ein PC Profi bist, bitte schau doch kurz in den Offtopic Bereich, da könntest du einen anderen User vielleicht weiter helfen!I_H_G hat geschrieben:Unabhängig davon, ob das Projekt überdimensioniert war oder nicht (gut oder schlecht für uns, diese Diskussion mal aussen vor gelassen), die Zwängerei der Anwohner hatte nie zum Ziel vor Gericht Recht zu erhalten, sondern einzig und allein das was jetzt eingetreten ist:Alex Miamorsch hat geschrieben:Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?
Sprich solange zu rekurrieren und damit das Ganze so lange herauszuzögern, bis dass Ganze Projekt keinen Sinn mehr macht. In diesem Sinne haben sie ihr Ziel errreicht.
Beste Grüsse, Super Hopper
Zuletzt geändert von Super Hopper am 04.06.09 @ 11:49, insgesamt 2-mal geändert.
Obacht, ich bin der Super Hopper!
Fussball soll diesmal früher einbezogen werden
«Wir von GC glauben zu 100 Prozent an das neue Projekt», sagt Martin Blaser vom Grasshopper Club Zürich. Er kritisiert, dass die Hauptnutzung, der Fussball, zuerst viel zu spät eingebunden worden sei. Mit dem neuen Projekt sei das anders und er freue sich auf das neue Stadion, das für den Fussball und für Zürich wichtig sei, sagt Blaser.
«Für uns war es nicht überraschend, als wir Anfang Woche darüber informiert wurden, dass das Projekt abgebrochen wird», sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa. Sorgen bereitet ihm der Zeitplan. «Ich hoffe, dass sich die Anwohner nicht wieder querstellen.» .
tagi.ch
«Wir von GC glauben zu 100 Prozent an das neue Projekt», sagt Martin Blaser vom Grasshopper Club Zürich. Er kritisiert, dass die Hauptnutzung, der Fussball, zuerst viel zu spät eingebunden worden sei. Mit dem neuen Projekt sei das anders und er freue sich auf das neue Stadion, das für den Fussball und für Zürich wichtig sei, sagt Blaser.
«Für uns war es nicht überraschend, als wir Anfang Woche darüber informiert wurden, dass das Projekt abgebrochen wird», sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa. Sorgen bereitet ihm der Zeitplan. «Ich hoffe, dass sich die Anwohner nicht wieder querstellen.» .
tagi.ch
- Lord_brunskus
- Beiträge: 2186
- Registriert: 24.05.07 @ 12:42
Da haben wir aber auch Kenner die Wissen was Zürich braucht. Zum Beispiel wollen die ein 50'000er Stadion!Schönwetterfussballer hat geschrieben:herrlich sind schon wieder die von der materie nichts verstehenden kommentarschreiber auf der blick-seite
besonders zu beachten gilt es einen gewissen pascal meier mit seinem arroganten basler-humor, geschrieben um 10:37
ist der grund denn die sorge um den grundwasserspiegel?Alex Miamorsch hat geschrieben:Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?Pyramus hat geschrieben:genau das ist eben falsch. die anwohner sind mal für mal, vor jeder instanz in der hauptsache unterlegen. zu letzt wurde ihnen vom bundesgericht gar das rechtsschutzinteresse abgesprochen. das sagt einiges.
zwar ist das es das gute recht von jedermann, rechtsmittel zu ergreifen. wenn aber beweggrund des ergreifens des rechtsmittels und der schutzgedanke des rechtsmittels nicht übereinstimmen, dann ist das nichts anderes als rechtsmissbrauch. den anwohnern war es doch von anfang an Sch* egal, ob das stadion nun 50cm ins grundwasser ragt oder nicht, wieviel fahrten erlaubt sind, da die zufahrt ins stadion ohnehin gar nicht durch ihr quartier führt oder was für einen schatten das stadion wirft, da die allermeisten ohnehin im schatten anderer gebäude liegen. es ging ihnen einzig und allein um die verhinderung dieses projekts, eines projekts, welches notabene die baulichen vorschriften erwiesenermassen eingehalten hat. ich finde es sehr bedenklich, dass ein grossprojekt durch zermürbungstaktik zu fall gebracht werden kann, obwohl es alle anforderungen erfüllt.
dennoch sind heute alle gewinner (abgesehen von den architekten meili und peter), wir, weil wir ein reines fussballstadion ohne mantelnutzung, ohne gewinnmaximierende stadionbetreiberin bekommen und die anwohner, weil sie das das projekt verhindern konnten. zu gönnen ist ihnen das aber nicht.
Jürg Meier, NZZ, 30.5.2007 hat geschrieben:Treffen wir einen Gleichgesinnten, fachsimpeln wir im Flüsterton. Fernsehübertragungen von GC-Spielen begehen wir in abgedunktelten Wohnungen, als wären es konspirative Treffen.
- Alex Miamorsch
- Beiträge: 6745
- Registriert: 20.03.05 @ 22:02
- Wohnort: Zürich
Ich denke nicht. Aber du sprichst Ihnen in deinem Beitrag jegliche Beweggründe ab.Pyramus hat geschrieben:ist der grund denn die sorge um den grundwasserspiegel?Alex Miamorsch hat geschrieben:Mit Verlaub, bist du ernsthaft der Ansicht, dass die Anwohner das Projekt völlig grundlos torpedierten? Einfach der Boshaftigkeit willen?Pyramus hat geschrieben:genau das ist eben falsch. die anwohner sind mal für mal, vor jeder instanz in der hauptsache unterlegen. zu letzt wurde ihnen vom bundesgericht gar das rechtsschutzinteresse abgesprochen. das sagt einiges.
zwar ist das es das gute recht von jedermann, rechtsmittel zu ergreifen. wenn aber beweggrund des ergreifens des rechtsmittels und der schutzgedanke des rechtsmittels nicht übereinstimmen, dann ist das nichts anderes als rechtsmissbrauch. den anwohnern war es doch von anfang an Sch* egal, ob das stadion nun 50cm ins grundwasser ragt oder nicht, wieviel fahrten erlaubt sind, da die zufahrt ins stadion ohnehin gar nicht durch ihr quartier führt oder was für einen schatten das stadion wirft, da die allermeisten ohnehin im schatten anderer gebäude liegen. es ging ihnen einzig und allein um die verhinderung dieses projekts, eines projekts, welches notabene die baulichen vorschriften erwiesenermassen eingehalten hat. ich finde es sehr bedenklich, dass ein grossprojekt durch zermürbungstaktik zu fall gebracht werden kann, obwohl es alle anforderungen erfüllt.
dennoch sind heute alle gewinner (abgesehen von den architekten meili und peter), wir, weil wir ein reines fussballstadion ohne mantelnutzung, ohne gewinnmaximierende stadionbetreiberin bekommen und die anwohner, weil sie das das projekt verhindern konnten. zu gönnen ist ihnen das aber nicht.