Presse Thread

Alles rund um den Grasshopper Club Zürich
Antworten
Autor
Nachricht
Herr Fehr
Beiträge: 359
Registriert: 17.06.13 @ 13:22

Re: Presse Thread

#37431 Beitrag von Herr Fehr »

GC Supporter hat geschrieben: 28.07.26 @ 13:57 Ihr rettet mein Tag, da schwafelt einer vom FCB Forum und ich mache den Fehler darin zu lesen… da ziehen die paar übrig gebliebenen GC Fans (alle achtung vor jedem der sich das noch gibt!!!!) die normalos von FCB Fans welche nicht auf dem Extrazug aus Genf nach Hause sind, ab. Bravo!! Eine Meisterleistung nach der anderen, wen das stimmen sollte!! Wie ist doch der Grundtenor hier drinnen bezüglich solcher übergriffe der SG auf die GC Fans?
Was haben die Sangaller damit zu tun?

Benutzeravatar
Núñez 6:5
Beiträge: 3157
Registriert: 28.07.24 @ 16:44

Re: Presse Thread

#37432 Beitrag von Núñez 6:5 »

Herr Fehr hat geschrieben: 28.07.26 @ 15:26
GC Supporter hat geschrieben: 28.07.26 @ 13:57 Ihr rettet mein Tag, da schwafelt einer vom FCB Forum und ich mache den Fehler darin zu lesen… da ziehen die paar übrig gebliebenen GC Fans (alle achtung vor jedem der sich das noch gibt!!!!) die normalos von FCB Fans welche nicht auf dem Extrazug aus Genf nach Hause sind, ab. Bravo!! Eine Meisterleistung nach der anderen, wen das stimmen sollte!! Wie ist doch der Grundtenor hier drinnen bezüglich solcher übergriffe der SG auf die GC Fans?
Was haben die Sangaller damit zu tun?
Ich glaube er meint die Packenmänner.

Benutzeravatar
86101886
Beiträge: 1114
Registriert: 30.09.14 @ 19:16
Wohnort: Kreiselstadt

Re: Presse Thread

#37433 Beitrag von 86101886 »

Stamm5 hat geschrieben: 28.07.26 @ 13:38 Mit einem Eigenkapitalwert von 14 Mia.CHF könnte man doch eigentlich Jährliche kosten von mind. 4 Mio. CHF an Schäden an den Extrazügen ohne weiteres decken oder?
Beim Eigenkapitalwert handelt es sich um keinen frei verfügbaren Puffer, sondern um Infrastruktur, Rollmaterial, Rückstellungen etc., die gebunden sind. Das ist nicht Geld, das einfach auf irgendeiner Bank geparkt ist und für solche Sachen verlocht werden kann. Würde man die Schäden mit dem Eigenkapital decken, würde das bedeuten, dass die SBB ihre Substanz Jahr für Jahr schmälern müsste.
"Mir verschtönd eu ja... All wänd zwüschäd ihrne Lumpä s'Libli vom Rekordmeischter ha" -Sektor IV (Banner, 2. Dezember 2012)

Benutzeravatar
Magic-Kappi
Beiträge: 4281
Registriert: 18.07.10 @ 13:37

Re: Presse Thread

#37434 Beitrag von Magic-Kappi »

Ob jetzt diese spezifische Aktion dumm oder infantil, nutzlos, etc. war, kann man gerne weiter seitenlang diskutieren. Aber es ist schon äusserst scheinheilig, wie die SBB mit ihren 11.irgendwas Milliarden Umsatz und einem Verlust von einem geschätzten dreistelligen Millionenbetrag durch Schwarzfahrer (200 Mio im ganzen ÖV), die 4 Mio Kosten der Extrazüge nun heranziehen als "Sparmassnahme". Das ist genauso lächerlich wie die Aktion der Unsrigen gewesen sein mag. Billigste Empörungs-Stimmungsmache (auf dem Silbertablett serviert bekommen) gegen die unliebsamen Fussballfans.
Beim Verkauf unseres Herzensvereins an das Konstruktgeschwür LAFC wurde eine klare Grenze überschritten. Ein solches Verhalten ist für uns inakzeptabel!

Sergio+
Beiträge: 4378
Registriert: 30.08.17 @ 19:30

Re: Presse Thread

#37435 Beitrag von Sergio+ »

Magic-Kappi hat geschrieben: 28.07.26 @ 16:38 Ob jetzt diese spezifische Aktion dumm oder infantil, nutzlos, etc. war, kann man gerne weiter seitenlang diskutieren. Aber es ist schon äusserst scheinheilig, wie die SBB mit ihren 11.irgendwas Milliarden Umsatz und einem Verlust von einem geschätzten dreistelligen Millionenbetrag durch Schwarzfahrer (200 Mio im ganzen ÖV), die 4 Mio Kosten der Extrazüge nun heranziehen als "Sparmassnahme". Das ist genauso lächerlich wie die Aktion der Unsrigen gewesen sein mag. Billigste Empörungs-Stimmungsmache (auf dem Silbertablett serviert bekommen) gegen die unliebsamen Fussballfans.
Etwas ketzerisch:

Heisst das, du wärst dafür, dass wenn ein Schweizer Unternehmen "genug" (zu definieren) Gewinn macht, Fussball-"Fans" deren "Mobiliar" ungestraft demolieren können dürfen?

Oder gilt dies nur für die SBB?

Benutzeravatar
15KR4
Beiträge: 51
Registriert: 04.09.11 @ 21:46

Re: Presse Thread

#37436 Beitrag von 15KR4 »

Sergio+ hat geschrieben: 28.07.26 @ 18:07
Magic-Kappi hat geschrieben: 28.07.26 @ 16:38 Ob jetzt diese spezifische Aktion dumm oder infantil, nutzlos, etc. war, kann man gerne weiter seitenlang diskutieren. Aber es ist schon äusserst scheinheilig, wie die SBB mit ihren 11.irgendwas Milliarden Umsatz und einem Verlust von einem geschätzten dreistelligen Millionenbetrag durch Schwarzfahrer (200 Mio im ganzen ÖV), die 4 Mio Kosten der Extrazüge nun heranziehen als "Sparmassnahme". Das ist genauso lächerlich wie die Aktion der Unsrigen gewesen sein mag. Billigste Empörungs-Stimmungsmache (auf dem Silbertablett serviert bekommen) gegen die unliebsamen Fussballfans.
Etwas ketzerisch:

Heisst das, du wärst dafür, dass wenn ein Schweizer Unternehmen "genug" (zu definieren) Gewinn macht, Fussball-"Fans" deren "Mobiliar" ungestraft demolieren können dürfen?

Oder gilt dies nur für die SBB?

Die SBB ist nicht irgendein Unternehmen sondern ein Service Public, oder eigentlich der Staat. Dieses Staatsunternehmen (de facto) kann in Wirklichkeit nicht gleichzeitig gewinnbringend und seinem gesellschaftlichen Auftrag gerecht sein.
Wenn also ein steigender Anteil der Mobilität mittels ÖV bestreitet werden soll, ist es absolut widersprüchlich gut genutzte Angebote einzustampfen.

Wenn der Staat dann bestrafen will, wird er das tun, ein Leistungsabbau damit rechtzufertigen ist halt offensichtlich nur ein vorgeschobener Vorwand.

Benutzeravatar
Usem_Sektor_B14
Beiträge: 41
Registriert: 02.06.26 @ 14:16
Wohnort: Züri Oberland

Re: Presse Thread

#37437 Beitrag von Usem_Sektor_B14 »

Fabio Coltorti hat geschrieben: 28.07.26 @ 14:18
Stamm5 hat geschrieben: 28.07.26 @ 13:38 Mit einem Eigenkapitalwert von 14 Mia.CHF könnte man doch eigentlich Jährliche kosten von mind. 4 Mio. CHF an Schäden an den Extrazügen ohne weiteres decken oder?
Oder wie wäre es, wenn man bei regulären Zügen den Anteil der ohnehin meist leeren 1.-Klasse-Wagen von gefühlt 50% auf 80% erhöht, damit die geizigen 2. Klasse-Fahrgäste endlich ein 1. Klasse-Billett kaufen? :idea:
Lass mir nur meine schöne leere erste Klasse in Ruh!
Dieser Post wird präsentiert vom Pflegheim Drusberg.

Benutzeravatar
Vorwaerts
Beiträge: 1484
Registriert: 10.06.12 @ 18:14
Wohnort: ZH Expat Ghetto

Re: Presse Thread

#37438 Beitrag von Vorwaerts »

Wenigstens wissen jetzt alle die es interessiert, dass das Krüppelkonstrukt keine 150 Leute mehr für ein Samstagsspiel in den Zug bringt.

Benutzeravatar
Clockwork Strawberry
Beiträge: 291
Registriert: 08.12.24 @ 10:44

Re: Presse Thread

#37439 Beitrag von Clockwork Strawberry »

Sergio+ hat geschrieben: 28.07.26 @ 18:07
Etwas ketzerisch:

Heisst das, du wärst dafür, dass wenn ein Schweizer Unternehmen "genug" (zu definieren) Gewinn macht, Fussball-"Fans" deren "Mobiliar" ungestraft demolieren können dürfen?

Oder gilt dies nur für die SBB?
Meine Frage...warum die SBB von den Fans erwartet, für einen Transport zu bezahlen, bei dem sie regelmässig wie Vieh behandelt werden?

Ich war auch in Schweizer Nazi Extrazüge...S-Bahn Doppelstock Pendler...wäre auch möglich mit genügend fan-arbeit, usw.


Die Lösung ist sicher nicht, Mobiliar zu demolieren, aber genauso wenig ist die Lösung, die Fans immer schlechter zu behandeln und sich dann zu wundern, wenn die Stimmung eskaliert.

Wer Respekt erwartet, sollte auch Respekt zeigen.

Eifach öppis... der Staat gibt 90 Millionen für das Opernhaus und 40 Millionen für das Kunsthaus aus. Warum werden die 'reichen' mit Millionen unterstützt, während f#£%ing fussball fans wie Vieh behandelt werden?
1929hardturm2007 hat geschrieben: 17.12.25 @ 22:35 mis pfiifli isch schtiif
:thumbsup: 1886

Benutzeravatar
Magic-Kappi
Beiträge: 4281
Registriert: 18.07.10 @ 13:37

Re: Presse Thread

#37440 Beitrag von Magic-Kappi »

Sergio+ hat geschrieben: 28.07.26 @ 18:07
Magic-Kappi hat geschrieben: 28.07.26 @ 16:38 Ob jetzt diese spezifische Aktion dumm oder infantil, nutzlos, etc. war, kann man gerne weiter seitenlang diskutieren. Aber es ist schon äusserst scheinheilig, wie die SBB mit ihren 11.irgendwas Milliarden Umsatz und einem Verlust von einem geschätzten dreistelligen Millionenbetrag durch Schwarzfahrer (200 Mio im ganzen ÖV), die 4 Mio Kosten der Extrazüge nun heranziehen als "Sparmassnahme". Das ist genauso lächerlich wie die Aktion der Unsrigen gewesen sein mag. Billigste Empörungs-Stimmungsmache (auf dem Silbertablett serviert bekommen) gegen die unliebsamen Fussballfans.
Etwas ketzerisch:

Heisst das, du wärst dafür, dass wenn ein Schweizer Unternehmen "genug" (zu definieren) Gewinn macht, Fussball-"Fans" deren "Mobiliar" ungestraft demolieren können dürfen?

Oder gilt dies nur für die SBB?
Das hast du jetzt aber elegant hineininterpretiert. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich Sachbeschädigungen gutheisse oder für gerechtfertigt halte.
Es geht um etwas völlig anderes. Die Allgemeinheit trägt ständig die Kosten des unanständigen Verhaltens einer Minderheit mit, ohne dass deswegen jeweils ein nationaler Empörungssturm losbricht. Im Schweizer Detailhandel verschwinden jährlich Waren im Wert von über 600 Mio. Franken durch Ladendiebstähle. Bezahlen tun das am Ende wir alle.
Dasselbe gilt für Polizeieinsätze an Demos, Rettungsdienste an der Street Parade, Open Airs, Fasnachtsveranstaltungen oder unzähligen anderen Grossanlässen. Das kostet alles Geld und bindet Ressourcen. Trotzdem fordert deshalb kaum jemand den Abbau eines Service publics oder stellt gleich den Sinn solcher Veranstaltungen infrage.
Bei den Fussballfans läuft das Muster dagegen seit Jahren immer gleich ab. Irgendein Vorfall passiert, Boulevard und Politik hyperventilieren im Gleichschritt und plötzlich werden längst gewünschte Verschärfungen oder ein Leistungsabbau als angeblich alternativlose Konsequenz verkauft.
Und bevor mir wieder etwas in den Mund gelegt wird: Dass man sinnlose Gewalt und Sachbeschädigungen angehen muss, steht für mich ausser Frage. Die entscheidende Frage ist aber, wie. Die Kurven sind eine Subkultur mit eigenen Mechanismen. Man sieht seit Jahren, dass sich dort, wenn überhaupt, am ehesten etwas über Dialog und Fanarbeit bewegt. Ich glaube sogar, dass öffentliche Empörungsstürme und immer neue Repressionsforderungen häufig genau das Gegenteil bewirken. Wer permanent pauschal als Feindbild hingestellt wird, wird sich kaum plötzlich vorbildlich verhalten.
Genau deshalb finde ich das Gejammer der SBB über diese 4 Millionen so scheinheilig. Bei über 11 Milliarden Umsatz und ganz anderen, seit Jahren bekannten Verlustposten werden ausgerechnet diese Kosten medial ausgeschlachtet. Der Vorfall kam eigentlich wie gerufen. Plötzlich lassen sich Sparmassnahmen und Verschärfungen verkaufen, die vorher wohl deutlich mehr Gegenwind erfahren hätten. Genau das ist mein Punkt. Nicht, dass ich Sachbeschädigungen plötzlich okay oder gutheissen würde oder als legitimiert betrachten würde.

Sorry, ist etwas lang geraten mein Erguss.
Beim Verkauf unseres Herzensvereins an das Konstruktgeschwür LAFC wurde eine klare Grenze überschritten. Ein solches Verhalten ist für uns inakzeptabel!

Antworten